So, 19. August 2018

Über 100.000

05.02.2018 23:59

Klagenfurt ist erstmals „Großstadt“

Besser hätte das Timing nicht sein können: Die Stadt Klagenfurt überschreitet erstmals in ihrer 500-jährigen Geschichte dauerhaft die 100.000-Einwohner-Marke. Damit darf sich Klagenfurt im Jubiläumsjahr endgültig „Großstadt“ nennen. Möglich macht dies der Zuzug aus dem Ausland.

Im Februar 2016 hatte man sich bereits irrtümlich als „Großstadt“ bezeichnet. Im Magistrat waren zwar 100.000 Bürger gemeldet – dabei wurden jedoch auch Flüchtlinge mitgezählt, die bald weiterzogen.

Der Status als „Großstadt“ wurde daher wieder entzogen. Denn die Einwohnerzahl darf nur Bewohner umfassen, die mindestens drei Monate ihren Hauptwohnsitz in der Stadt haben.

Das soll heute nicht mehr passieren, wenn die Statistik Austria die aktuellen Zahlen für Kärnten präsentiert (dabei darf auch Villach ein kräftiges Plus erwarten).

„Es schaut gut aus, dass wir über der Marke bleiben“, sagt Stadtstatistikerin Gabriele Stoiser. Allein im Melderegister waren am 1. Jänner 100.538 Personen erfasst. Davon waren 53.957 Frauen und 47.581 Männer.

Möglich wurde der Bevölkerungsanstieg vor allem durch den Zustrom aus dem Ausland. Bereits 16.391 Stadtbürger hatten am 1. Jänner eine ausländische Staatsbürgerschaft. Das sind 16,3 Prozent der Stadtbevölkerung. Ein Zuwachs von 3,8 Prozent gegenüber 2016.

Die meisten Zuwanderer sind aus Bosnien (2547), Deutschland (2042), Kroatien (1735) und Slowenien (1426). Insgesamt stammen 8506 Menschen aus dem EU-Raum. Die Flüchtlingsbewegung aus Syrien und Afghanistan wirkt sich kaum noch aus. C. Rosenzopf

Christian Rosenzopf
Christian Rosenzopf

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