10.01.2018 14:20 |

Auch das noch:

Niki-Chef verlässt im Februar insolvente Airline

Die insolvente Airline Niki braucht nun auch noch einen neuen Geschäftsführer. Oliver Lackmann wird das Unternehmen mit Ende Februar verlassen. Dies teilte er der Belegschaft am Mittwoch mit. 

Nach dem zuletzt eskalierten Rechtsstreit um die Niki-Insolvenz ist der Druck wieder gestiegen, zumal ohne baldigen Verkauf das Geld für die Fortführung ausgeht.  In Berlin hatte das Landgericht Berlin am Montag entschieden, dass nicht das Amtsgericht Berlin-Charlottenburg für den österreichischen Air-Berlin-Ableger zuständig ist, sondern Österreich. Beim Landesgericht in Korneuburg stehen jetzt sogar zwei Insolvenzverfahrensanträge zur Entscheidung an, ein Konkursantrag vom Fluggastrechteportal Fairplane und ein Antrag auf ein Sekundärinsolvenzverfahren von Niki selbst .

Niki hat für Insolvenzantrag in Österreich bis Donnerstag Zeit
Die Frist, die sich aus dem Konkursantrag des Flugrechteportals Fairplane ergibt, laufe am Donnerstag um Mitternacht aus, sagte der Pressesprecher des Landesgerichts Korneuburg, Gernot Braitenberg-Zennenberg, am Mittwoch. Bisher sei der Eigenantrag nicht eingelangt. Das heißt, vom Landesgericht Korneuburg ist in Sachen Niki vor Freitag mit keiner Entscheidung zu rechnen. Der in Deutschland für Niki bestellte vorläufige Insolvenzverwalter Lucas Flöther hatte ein zweites Insolvenzverfahren in Österreich angekündigt, um den bereits ausverhandelten Kaufvertrag mit IAG/Vueling abzusichern. Die British-Airways-Mutter will trotz des Rechtsstreits um die Insolvenz-Zuständigkeit am Kauf von Niki-Teilen festhalten.

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