Winterzauber mit blauem Himmel, Sonnenschein und einer dicken Schneedecke lässt sich nicht nur jetzt im wildromantischen Kaiserwinkl erleben.
Glück ab, gut Land! So lautet die Grußformel der Ballonfahrer nicht nur im Kaiserwinkl, sondern auch weltweit.
Aber hier, in einer der beschaulichsten Ecken Tirols – nahe der deutschen Grenze und mit dem Zug doch nur einen Katzensprung von Wien entfernt -, erhält dieses Motto eine besondere Bedeutung. Jedes Jahr im Jänner versammelt sich beim Alpin Ballooning Europas Pilotenelite, um in die Lüfte zu steigen und im traumwandlerischen Tempo über die Berge und Täler der Region zu gleiten. Gäste an Bord sind explizit willkommen – und so starten wir in den frühmorgendlichen Abenteuer-Ausflug mit Panoramagarantie.
Nach der Landung wird so richtig aufgetischt
Unter uns breitet sich eine schier endlos wirkende weiße Decke aus, der Himmel ist blitzblau und im zugefrorenen See spiegeln sich die Sonnenstrahlen in den Eislöchern, irgendwo läuten Kirchenglocken. „Da beim Ufer“, meint Steuermann René und deutet aus dem Korb heraus Richtung Westen, „kann man wunderbar Schneeschuhwandern. Ich bin aber viel lieber hier heroben.“
Mehr als 1000 Ballonfahrten hat der Pensionist aus der Schweiz mittlerweile schon auf dem Buckel – und seine Augen funkeln immer noch wie bei einem kleinen Buben unter dem Christbaum, wenn er den Hebel der Gasflaschen bedient und sein Gefährt nur durch die heiße Luft wieder Höhe aufnimmt.
Nach der sanften Landung im Pulverschnee kehrt die mittlerweile hungrige Besatzung in der Sportalm Kössen ein. Wirtin Hildegard Gufler ist für ihre flaumigen Spinatknödel mit brauner Butter berühmt. Wenn die Stimmung passt, greift die Besitzerin auch gerne einmal zur Gitarre, die an der holzvertäfelten Wand hängt. Der obligatorische Schnaps geht aufs Haus. Die urige Alm ist auch ein idealer Startpunkt, um die perfekt präparierten Langlaufloipen zu erkunden.
Mit dem Pferdeschlitten geht es von Hof zu Hof
Die beste Möglichkeit, auch die weniger bekannten Platzerln des Gemeinden-Quartetts Kössen, Walchsee, Schwendt und Rettenschöss zu erkundschaften, ist eine Pferdeschlittenfahrt mit Frau Anita. Gezogen wird die Kutsche von den beiden Noriker-Hengsten „Rocky“ und „Leo“.
Es geht von Hof zu Hof, und bei jedem Marterl fällt der jungen Tirolerin zumindest eine Geschichte ein. Wolldecken wärmen von außen. Der mitgeführte Glühwein oder wahlweise Kinderpunsch von innen. Pünktlich zur Abenddämmerung biegen wir dann zu unserer Unterkunft ab. Im großzügigen Spa-Bereich des Aktivresorts können sich allmählich auch die letzten Alltagssorgen in Luft auflösen.
Nach einem zünftigen Abendessen fällt man so richtig gerne ins kuschelweiche Bett. Spätestens dann fühlt man sich wie ein Kaiser – im vielleicht schönsten Winkel Tirols.
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