"Das Beste ist für ihn nun, nach Hause zurückzukehren, wo er sich in Ruhe erholen kann", sagte der Arzt des Formel-1-Fahrers, Dino Altmann. Wann der Südamerikaner, der in den kommenden WM-Läufen durch den deutschen Rekordweltmeister Michael Schumacher ersetzt werden wird, wieder in das Ferrari-Cockpit steigen kann, ist derzeit noch offen.
Felipe Massa am Montagabend in seiner Heimat eingetroffen. An Bord eines Ambulanz-Flugzeuges landete der 28-Jährige gemeinsam mit seiner im sechsten Monat schwangeren Frau Raffaela am Internationalen Flughafen Guarulhos in Sao Paulo. Von dort wurde er direkt mit einem Hubschrauber in die Albert-Einstein-Klinik geflogen.
"Viele Dinge sind in den vergangenen Tagen passiert und ich möchte zurückkehren ins normale Leben", erklärte Massa, der zwar weiß, was auf dem Hungaroring geschehen ist, aber nur, weil es ihm die Ärzte erzählt haben. "Es ist ein komisches Gefühl. Ich weiß genau, was passiert ist, dass eine Metallfeder von Rubens' Auto mich am Helm getroffen hat. Ich weiß, dass etwas mit mir passiert ist, aber ich habe in dem Moment nichts gespürt." Die Ärzte im Militär-Hospital in Budapest hatten den 28-Jährigen zwei Tage lang im künstlichen Koma gehalten.
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