Wie sehr schmerzt es Sie, dass mit Erwin Hoffer der mit Ihnen gut harmonierende Sturm-Partner den Club verlässt?
Maierhofer: "Es ist für mich menschlich, weil ich mich privat mit ihm sehr gut verstanden habe, und auch sportlich ein großer Verlust. Aber Jimmy hat das Richtige gemacht und wird diesen Schritt mit seiner Familie gut besprochen haben. In der Serie A zu spielen ist auf jeden Fall eine klare Weiterentwicklung."
Auch Sie galten lange Zeit als Kandidat für einen Wechsel ins
Ausland. Ist dieses Thema nun abgehakt?
Maierhofer: "Die Transferzeit dauert noch einen Monat. Ich lasse alles auf mich zukommen."
Sie sehen also Ihre Zukunft weiterhin im Ausland?
Maierhofer: "Das ist der Traum jedes Spielers. Ich war ja bereits im Ausland und habe mich damals bei den Bayern, in Fürth und in Koblenz sehr wohlgefühlt. Im August werde ich 27, ich denke, das ist ein guter Zeitpunkt für mich."
Kritiker vermuten, dass Ihre Profilierungschancen für einen Auslandstransfer durch den Weggang von Hoffer geschmälert wurden. Was halten Sie von dieser Meinung?
Maierhofer: "Die Leute sollen sagen, was sie wollen. Ich habe schon
bei den Bayern Amateuren und bei meinen restlichen Stationen in
Deutschland gezeigt, was ich kann. Mir ist es egal, wenn auf mich
draufgehaut wird, so etwas geht an mir vorbei."
Trainer Peter Pacult kann sich nach den jüngsten Entwicklungen offenbar eine Systemänderung vorstellen. Wie wird Rapids Offensivspiel Ihrer Meinung nach ohne Hoffer aussehen?
Maierhofer: "Im Herbst haben schon Jelavic und ich ein paar Mal im Sturm gespielt, weil Jimmy gefehlt hat. Aber im Endeffekt ist das alles eine Entscheidung des Trainers."
Ihr Trainer hat zuletzt die seiner Meinung nach mangelhafte Außendarstellung von Ihnen kritisiert. Wie beurteilen Sie diese Aussage?
Maierhofer: "Ich habe keine Ahnung, was er damit meint. Ich haue mich immer voll rein und gebe im Training alles. Vielleicht will er mich dadurch zusätzlich motivieren, aber ich bin immer voll motiviert."
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