Größeres Blutbad?

Amoklauf von Waffendefekt gestoppt

Kärnten
03.05.2009 12:40
Nicht nur wegen des Mordes an Vater und Onkel, sondern auch wegen Mordversuchs wird sich der Finkensteiner Ex-Polizist nach seinem Amoklauf verantworten müssen. Denn ein Waffendefekt hatte in einem Lokal offenbar weitere Tote verhindert.

"Die Patronen waren aus dem Gewehr des Täter gefallen, als er damit im Lokal herumfuchtelte", schilderte Peter Tarmann der "Krone". Glück im Unglück für den Lokalgast, der vom 35-Jährigen niedergeschlagen wurde, und andere Gasthausbesucher.

Karabiner 762 war bereits beschädigt
Polizei und Staatsanwaltschaft gehen davon aus, dass der 35-Jährige, der den Mord an Vater und Onkel bereits gestanden hat, auch hier ein Blutbad anrichten wollte. Wie sich herausstellte, war aber der Karabiner 762 bereits bei der Bluttat im Elternhaus beschädigt worden. 

Wortgefecht mit Vater als möglicher Auslöser
Ein jahrelang aufgestauter Hass, psychische Probleme und die öffentliche Abneigung ihm gegenüber sollen Motive für die Wahnsinnstat sein. Ein Wortgefecht mit dem Vater dürfte das Fass am vergangenen Donnerstag zum Überlaufen gebracht haben. 

Nachbarn in Angst
In Fürnitz, wo der Täter bei seinem Onkel gelebt hatte, berichten Nachbarn von Angst vor dem 35-Jährigen. Immer wieder soll es Probleme mit ihm gegeben haben. 

Die Polizei hält sich bedeckt. "Das ist ein äußerst komplexer Fall", so Chefinspektor Manfred Dörfler.

von Hannes Wallner, "Kärntner Krone"

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