LASK überflügelt

Kapfenberg siegt gegen schwache Linzer 4:1

Fußball
20.03.2009 22:28
Aufsteiger Kapfenberg hat am Freitagabend mit einem 4:1-Sieg beim Auftaktspiel zur 27. Bundesliga-Runde den LASK dank der etwas besseren Tordifferenz vom siebenten Rang gestoßen. Bei einem Erfolg im Heim-Nachtragsspiel am Mittwoch gegen Altach würden die Steirer diesen Platz obendrein festigen und weiter der Abstiegszone enteilen. Michael Liendl glückte bereits in der 11. Minute das 1:0, dem Taboga (62) das zweite, Siegl (73.) das dritte und Bernsteiner (92.) das vierte folgen ließen, während die Oberösterreicher durch Baur (65.) nur zum Ehrentreffer kamen.

Die Gastgeber zeigten sich von der 0:6-Schlappe im Hanappi-Stadion vor allem kämpferisch und moralisch gut erholt, agierten vor dem gegnerischen Tor gefährlich und effizient und hatten bei manchen brisanten Szenen vor ihrem Gehäuse auch etwas Glück. Pech hatten die Steirer, als ein Kopfballtor von Taboga in der 34. Minute zu Unrecht wegen Abseits nicht anerkannt wurde und Felfernig in der 43. Minute mit einem von Piermayr abgefälschten Schuss die Latte traf.

Beim 1:0 (Saurer war unmittelbar vorher nach einer Attacke von Zimmerman mit einer Seitenbandverletzung ausgeschieden) kam der Ball nach einem geblockten Schuss von Pavlov zu dem freistehenden Liendl, der keine Mühe hatte, zu vollstrecken. Beim 2:0 in der 62. Minute traf Taboga nach einer Ecke von Liendl mit dem Kopf, was drei Minuten später auf der Gegenseite auch Baur (nach Corner von Vastic) gelang.

Gewalt-Weitschuss zum 3:1
Mit dem 3:1 durch Siegl, der nach einem Outeinwurf von Taboga und einer Kopfballabwehr von Baur einen Gewalt-Weitschuss im rechten Eck versenkte, war die Partie dann entschieden (73.). Das 4:1 des eingewechselten Bernsteiner (92.) nach einem rasanten Vorstoß von Felfernig war dann nur noch Draufgabe. Der erste Sieg der Kapfenberger gegen den LASK seit 13. Mai 2005 war damit perfekt, in der Bundesliga scorten die Steirer nach einem 0:1 und 0:2 zum ersten Mal.

Der LASK hatte auch nach der Pause mehrere Chancen, konnte aber nur eine durch Baur verwerten. Das war wieder einmal symptomatisch für die Abschlussschwäche der Linzer, die in den jüngsten 16 Spielen (nur ein Sieg) nur insgesamt fünf Tore geschossen haben.

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