Fataler Irrtum

Kosovo-Soldat von Kameraden angeschossen

Burgenland
11.02.2009 12:18
Ein burgenländischer Kosovo-Soldat ist von einem Kameraden versehentlich angeschossen worden. Der junge Mann (Jahrgang 86) hatte Glück im Unglück und erlitt "nur" eine Fleischwunde im Schulter-Hals-Bereich.

Der Vorfall hat sich bereits Dienstagnachmittag ereignet. Ursache dürfte ein unsachgemäßer Umgang mit der Dienstpistole gewesen sein.

Keine Lebensgefahr
Der verletzte Soldat wurde mit dem Hubschrauber in das deutsche Einsatzlazarett geflogen und dort operiert. Lebensgefahr bestand zu keinem Zeitpunkt, teilte das Verteidigungsministerium mit. Der Unfall ereignet sich in der Unterkunft des österreichischen Kosovo-Kontingents (KFOR) im Camp Casablanca in Suva Reka.

Ermittlungen laufen
Wie es trotz der Sicherheitsbestimmungen zu diesem Vorfall kommen konnte, wird derzeit untersucht. Denn Waffen dürfen innerhalb des Camps laut Gewsetz nicht geladen werden. Der Schütze wird psychologisch betreut. Die Angehörigen des verletzten Soldaten wurden bereits informiert. 

Österreich ist mit etwa 700 Soldaten im Kosovo vertreten.

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