Nach langer Pause:

Erneut wurden Wohnungen mit Säure aufgebrochen

Wien
13.03.2026 09:54

Seit 2022 wüten bereits Einbrecher in der Bundeshauptstadt, die giftige und ätzende Salpetersäure in Türschlösser träufeln und die dahinter liegenden Wohnungen plündern. Seit Monaten war es nun ruhig um die vermutlich aus Georgien stammende Bande. Nun schlugen die Serien-Kriminellen aber erneut zu. 

Die Abstände werden länger: Zuletzt waren es immer nur einige wenige Tage im Abstand von mehreren Monaten, in denen sich die Salpetersäure-Gangster in Wien aufgehalten hatten. Juli 2025, Oktober 2025 und Dezember 2025 war es jeweils eine kleinere Anzahl an Wohnungen, die in der urlaubsbedingten Abwesenheit der Bewohner ins Visier der ungewöhnlichen Einbrechergruppe geriet. 

So sieht ein mit Säure aufgeätztes Schloss aus.
So sieht ein mit Säure aufgeätztes Schloss aus.(Bild: LPD Wien)

Ein Haus wurde schon zweimal ausgeräumt
Doch bei der Polizei ist die Bande bestens bekannt: Die unheimliche Serie begann 2022, damals konzentrierte man sich vor allem auf den 3. und den angrenzenden 2. Bezirk. Ein Haus in der Krieglergasse wurde damals sogar zweimal innerhalb eines Jahres ausgeräumt. Nach Hunderten Coups und Festnahmen in anderen europäischen Städten musste sich die Gruppe offenbar neu formieren. 

Nicht aktuell betroffen, dafür 2022 und 2023 zweimal: die Krieglergasse.
Nicht aktuell betroffen, dafür 2022 und 2023 zweimal: die Krieglergasse.(Bild: Stefan Steinkogler)
Die Landstraßer Oberzellergasse war schon 2024 betroffen. Nun wurde in einer der Nebengassen ...
Die Landstraßer Oberzellergasse war schon 2024 betroffen. Nun wurde in einer der Nebengassen zugeschlagen.(Bild: Gerhard Bartel)

Dänemark und Österreich im Visier
Sie kehrte zurück – und tut das seither, wie die Polizei vermutet, in regelmäßigen Abständen, ausgehend von der vermeintlich georgischen Heimat der Einbrecher. Wie sie es seither immer wieder schaffen, den Fängen der Polizei zu entgehen, ist ebenso unklar wie die Antwort auf die Frage, ob es sich nur um eine größere oder mehrere kleinere Banden handelt. Kürzlich dürften sie auch in Dänemark zugeschlagen haben.

Landstraße und Meidling betroffen
Aktuell ist es wieder so weit: Am vergangenen Wochenende nutzten die Einbrecher offenbar die schönwetterbedingte Abwesenheit mehrerer Bewohner. Wie viele Tatorte es gibt, ist vorerst noch unklar. Jedenfalls meldeten sich zwei verschiedene Betroffene aus der Landstraße und einer aus Meidling. Ob die Einbrecher schon wieder abgereist sind, oder ob weitere Tatorte folgen werden, ist unklar.

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