Trauer um Jane Lapotaire: Die britische Schauspielerin ist bereits am 5. März im Alter von 81 Jahren gestorben, wie der „Guardian“ berichtete.
Über die Todesursache wurde bislang nichts bekannt.
Spielte Mutter von Prinz Philip
Lapotaire ist Fans der Netflix-Serie „The Crown“ als Prinzessin Alice von Battenberg, Mutter von Prinz Philip, bekannt. Doch die Britin schrieb vor allem mit ihrer Darstellung von Edith Piaf Theatergeschichte und wurde für diese Rolle mit dem Tony Award und dem Olivier Award – die Oscars und Baftas der Theaterwelt – ausgezeichnet.
In Großbritannien stand Lapotaire auf fast allen bedeutenden Theaterbühnen und gehörte 1970 zu den Mitbegründern des Theaters Young Vic.
Auf Schloss Windsor ausgezeichnet
Im letzten Jahr wurde ihr noch eine ganz besondere Ehre zuteil: Lapotaire erhielt den Titel CBE (Commander of the British Empire). Die Verleihung fand auf Schloss Windsor statt.
Im Jahr 2000 erlitt Lapotaire während einer Gastspielreise in Paris einen Schlaganfall. Nach zwei lebensrettenden OPs konnte sie 2004 schließlich ihr Bühnen-Comeback feiern.
Gastrolle in „Downton Abbey“
Auch im TV war Lapotaire oft zu sehen – etwa im Weihnachtsspecial der Serie „Downton Abbey“, wo sie in die Rolle einer russischen Aristokratin schlüpfte. Neben ihrer Rolle in „The Crown“ spielte unter anderem sie auch in der Verfilmung von Daphne du Mauriers Roman „Rebecca“ und in der Miniserie „The Burning Girls“ mit.
Jane Lapotaire war von 1965 bis 1967 mit Oliver Wood liiert. Aus der Ehe mit Regisseur und Produzent Roland Joffé stammt Sohn Rowan Joffé, der als Regisseur arbeitet.
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