Der Spielbetrieb in Stripfing ist längst geschlossen, der Abstieg von Austria Klagenfurt nach Insolvenz auch schon fix – die Zweite Liga bleibt das große Sorgenkind der heimischen Bundesliga. Fieberhaft wird nun eine nächste Reform überlegt! Liga-„Dinosaurier“ Kapfenberg hat bislang überlebt – seit dem Bundesligaabstieg 2012 sind die Obersteirer bereits in der zweithöchsten Spielklasse vertreten.
Dass Hertha Wels – am Freitag Gegner von Kapfenberg – den Ausstieg des Hauptsponsors verkraften muss, sorgt für neue Gerüchte, schreckt „Falken“-Präsident Erwin Fuchs aber nicht mehr sonderlich. Nach 14 Jahren Liga-Zugehörigkeit sieht der langjährige Referent der Zweiten Liga die Situation realistisch: „In Österreich gibt’s in der Wirtschaft 30 Prozent mehr Konkurse als in den vergangenen Jahren – und das geht auch am Fußball nicht spurlos vorüber. Sponsoren gehen in Konkurs, stellen ihre Zahlungen ein. Das trifft die Zweite Liga diesmal härter, aber es hat auch schon in der ersten Liga etliche Konkurse gegeben. Das vergisst man immer. Wir dürfen die Zweite Liga nicht schlechtreden. Klagenfurt war ein ständiger Kandidat von Auf und Ab, und Stripfing war ein Baby der Austria, das fallen gelassen wurde.“
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