Die größere Sensibilität der Mädchen basiert nicht auf der Zahl der Geschmacksknospen im Mundraum, sondern vermutlich auf der Signalverarbeitung im Gehirn. Die Studie zeigt, dass sich der Geschmackssinn bei Kindern mit steigendem Alter verfeinert. Vor allem mit 13 bis 14 Jahren erkennen die Kinder saure Geschmäcker deutlich besser, gleichzeitig lässt die Schwäche für Süßes nach.
Aber gerade der Hang von Kindern zu Süßigkeiten wird der Studie zufolge überschätzt. In einem Blindtest bewerteten 30 Prozent der Schüler jene Getränke als besonders schmackhaft, die keinen Zucker enthielten. Allerdings stieg bei fast der Hälfte der Schüler die Bewertung der Produkte mit deren Zuckergehalt. Dies betraf nach Angaben der Universität vor allem die Buben. Generell bevorzugten diese eher extrem süße und extrem saure Geschmacksrichtungen, während die Mädchen die milden Varianten mochten.
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