Korkmaz zog sich die Verletzung im Trainingscamp der Eintracht in Zell am Ziller (Tirol) zu, als er bei einer Sprintübung ohne Fremdeinwirkung umknickte. Der Wiener wurde gleich in der Unfallklinik in Zell untersucht, er bekam einen Gips angelegt. "Eine Operation ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht notwendig", erklärte Mannschaftsarzt Christoph Seeger. Der auch von deutschen Medien vielbeachtete Korkmaz war erst am Donnerstag zum Team gestoßen und hatte bisher nur eine Laufeinheit absolviert.
Korkmaz: "Da muss ich durch"
"Ich bin natürlich sehr enttäuscht, zumal es meine erste Trainingseinheit mit der Mannschaft war. Aber ich kann es leider nicht ändern, da muss ich durch", meinte der enttäuschte EURO-Teamspieler in einer ersten Reaktion. Tags zuvor hatte der Flügelflitzer noch voller Tatendrang gesprüht. "Frankfurt ist eine ganz andere Welt. Ich bin schon ein bisschen aufgeregt, denn ich war noch wie weg aus Wien. Aber ich freue mich unheimlich auf diesen neuen Abschnitt in meiner Karriere und bin schon sehr neugierig auf die Bundesliga"
Neben der Cup-Erstrundenpartie beim SC Pfullendorf Anfang August und dem Bundesliga-Auftakt gegen Hertha BSC am 17. August droht Korkmaz, der bei der Eintracht die Nummer elf trägt, nun auch ein Fehlen in den Auftaktpartien Österreichs in der WM-Qualifikation. Die ÖFB-Auswahl trifft am 6. September in Wien auf Frankreich, vier Tage später ist Litauen der Gegner.
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