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28.02.2017 - 14:41
Werner Faymann: "Atempause durch wichtige Signale"
Foto: AP, APA/Helmut Fohringer

Kanzler: "Schlepper- Mafia muss zerschlagen werden"

05.04.2016, 16:45

"Unsere Signale waren wichtig - wir haben eine Atempause gewonnen", legt Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) ein Dossier mit den neuesten Flüchtlingszahlen vor - der Rückgang der Überfahrten aus der Türkei und aus Libyen ist deutlich erkennbar. "Wir müssen aber das komplette Schlepper- Modell zerschlagen. Und es war korrekt zu sagen: So leicht kommt man doch nicht nach Europa", sagt Faymann.

Kamen über die Ägäis im Februar dieses Jahres noch 57.066 Asylwerber nach Griechenland, waren es im März "nur" noch 26.623 Menschen. Zwar hat sich der Asyl- Zustrom nach Europa auf die Route von Libyen nach Italien verlagert, allerdings nahm auch die Gesamtzahl der Überfahrten ab: von 61.074 im Februar auf 36.317 im März.

Unterstützung von Deutschland gefordert

"Wir müssen die Schlepper- Mafia zerschlagen, die sagt: Wenn du genug zahlst, dann kommst du nach Österreich. Und wenn du in Österreich oder Deutschland bist, dann hast du es geschafft - das wäre ja eine Belohnung für das Geschäftsmodell der Schlepper", sagt Faymann. Es müsse in Zukunft die Möglichkeit geben, dass all jene, die illegal nach Europa gekommen sind, zurückgebracht werden können. Faymann wörtlich: "Das setzt voraus, dass sich der deutsche Nachbar bereit erklärt, auch von dort - oder außerhalb der EU - geordnet Menschen zu übernehmen."

Foto: AP

Jetzt hat Merkel ihre "Asyl- Luftbrücke"

Ein Anfang sei jetzt mit den ersten Flügen von Flüchtlingen direkt nach Deutschland bereits gemacht (zu dieser "Asyl- Luftbrücke"  hat Österreichs Kanzler schon Anfang März Angela Merkel geraten).

Den Asyl- Deal der EU mit der Türkei bewertet der Kanzler aber weiter kritisch: "In Österreich werden jetzt nur noch 94 Asylanträge pro Tag gestellt. Das hat auch mit Regelungen zu tun, die langfristig umstritten sind. Allerdings ist vom Abkommen mit der Türkei und den Rückführungen ein Signal ausgegangen, dass es nicht mehr so leicht ist, nach Europa zu kommen. Aber es wäre verfehlt zu glauben, dass es sich um eine nachhaltige Lösung handelt. Es ist ein Momentbild, eine Atempause."

05.04.2016, 16:45
Richard Schmitt, Chefredakteur Krone Multimedia
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