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05.12.2016 - 11:45
Foto: Zwefo

Millionärin in eigener Wohnung brutal gefoltert

22.02.2014, 00:30
Geschlagen, gefesselt und geknebelt - Horrorerlebnis für eine betuchte Pensionistin im Wiener Bezirk Alsergrund: Die Frau (68) wurde am Mittwochabend in ihrer Wohnung von zwei maskierten Männern so lange gefoltert, bis sie die Safe-Kombination verriet. Beute: Schmuck um 500.000 Euro. Die ins Schlafzimmer eingesperrte, verletzte Millionärin, musste 24 Stunden bis zur Befreiung ausharren.

Maskiert und mit Messern bewaffnet, stand das kriminelle, noch unbekannte Duo gegen 17.30 Uhr plötzlich in der Dachgeschoßwohnung im 9. Wiener Gemeindebezirk vor seinem Opfer. Die Räuber überwältigten die völlig geschockte, aus einer heimischen Unternehmer- Dynastie stammende Frau und bedrohten sie.

Die Täter wollten unbedingt an die Zahlenkombination des Tresors - doch die 68- Jährige weigerte sich vorerst, etwas zu verraten. Und so schlugen die Verbrecher zu - so lange, bis die allein lebende Pensionistin schmerzerfüllt aufgab und schlussendlich den Code des Safes preisgab.

Doch damit war das Martyrium für die 68- Jährige noch lange nicht vorbei: Die Kriminellen fesselten die Millionärin, knebelten sie und sperrten sie ins Schlafzimmer - ehe die Männer mit erbeuteten Wertsachen um mindestens 500.000 Euro flüchteten und ihr Opfer zurückließen. Etwa 24 Stunden musste die Frau ausharren, bis eine besorgte Freundin am nächsten Abend nach dem Rechten sah - und die völlig entkräftete 68- Jährige befreite.

Der zweite Coup binnen sechs Monaten

Die Ermittlungen der Wiener Polizei laufen auf Hochtouren. Vieles deutet aber darauf hin, dass die Verbrecher ganz genau wussten, dass bei der betuchten Pensionistin etwas zu holen ist. Zumal Kriminalisten nicht ausschließen, dass die Täter nicht zum ersten Mal in der Dachgeschoßwohnung "auf Besuch" waren. Erst vor sechs Monaten hatten Einbrecher bereits den Tresor geplündert. Auch damals waren Schmuck und Bargeld um eine halbe Million Euro weggekommen.

22.02.2014, 00:30
Klaus Loibnegger und Christoph Budin, Kronen Zeitung/red
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