Werbung
Willkommen
|
Facebook Twitter Google Plus
06.12.2016 - 11:49
Hinter dieser Tür fand die Drogenparty mit tödlichem Ausgang statt.
Foto: APA/WOLFGANG WEHAB, Christian Jauschowetz

Details aus Kindheit des Verdächtigen bekannt

29.06.2014, 19:00
"Unsere Tochter hatte große Angst vor den keineswegs harmlosen Wutausbrüchen des Juniors", posteten Eltern im Internet, nachdem vor fünf Jahren über einen "Problem-Kindergarten" in Graz berichtet worden war. Der "Junior" war Sebastian, Sohn der Kindergartenbetreiberin - jener heute 16-Jährige, der nun in einem Krimi um Vergewaltigung und Rachemord verhaftet wurde.

Der - wie ihn Eltern auch bezeichneten - "Horrorkindergarten" hatte damals für Schlagzeilen gesorgt. Es ermittelte die Kriminalpolizei, weil sich dort Schockierendes abgespielt haben soll. Es gab Anzeigen, weil angeblich Bastelgeld verschwunden war oder jemand Telefonkabel zerschnitten hatte.

Meerschweinchen auf bestialische Weise zu Tode gequält?

Auch sollen vom Dach oder Fenster aus Steine und Schrauben auf Kinder geworfen worden sein. Und es gab sogar den Vorwurf, dass jemand mit Pfeilen auf sie geschossen hatte! Zudem fand man eines Tages im Kindergarten ein Meerschweinchen, dass jemand auf bestialische Weise zu Tode gequält hatte. Sebastian befand sich damals auf der Verdächtigen- Liste.

Seit einer Woche spielt der heute 16- jährige arbeitslose Schulabbrecher eine tragende Rolle in einem Krimi um Vergewaltigung und Rachemord während einer Drogenparty in einer Grazer Kellerwohnung. Er soll seinen gleichaltrigen Freund Marcel aus Rache für den erzwungenen Missbrauch der 14- jährigen Natascha erschossen haben (Berichte siehe Infobox).

Mordopfer stürmte im Vorjahr mit Messern bewaffnet Schule

Doch auch Marcel, ein Heimkind, hatte Ende Mai des Vorjahres für Schlagzeilen gesorgt, als er in Villach während einer Veranstaltung mit zwei Messern bewaffnet in die Musikschule stürmte und "Party, Party!" schrie.

Die von Sebastian mit seinem Opa in Ungarn verscharrte Leiche wurde übrigens noch immer nicht gefunden. Kriminalbeamte waren mit dem 86- jährigen Großvater, der seinem Enkel beim Schaufeln des Grabes geholfen hatte, dorthin gefahren. Er zeigte auf eine Stelle - doch dort war nichts.

29.06.2014, 19:00
Peter Riedler, Kronen Zeitung/red
Kommentare  
Kommentare sortieren nach:
km_num_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
Antworten sortieren nach:
km_antworten_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).
Werbung
Werbung
Meistgelesen
Meistkommentiert
Werbung
Angaben gem ECG und MedienGesetz: Medieninhaber, Hersteller und Herausgeber bzw. Diensteanbieter
Krone Multimedia GmbH & Co KG (FBN 189730s; HG Wien) Internetdienste; Muthgasse 2, 1190 Wien
Krone Multimedia © 2016 krone.at | Impressum