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18.08.2017 - 05:07
Foto: APA/HELMUT FOHRINGER

Einsätze der Jugendwohlfahrt um 66% gestiegen

13.04.2011, 01:00
Die Zahl der Kinder in Oberösterreich ist in den vergangenen zehn Jahren um zehn Prozent auf 272.871 Buben und Mädchen gesunken, die Probleme sind aber mehr geworden. Um 66 Prozent mehr einzelne "Erziehungsmaßnahmen" werden von der Jugenwohlfahrt durchgeführt – 4.195 Familien sind betroffen.

Und die Verantwortlichen rechnen in der Zukunft mit jährlich zehn Prozent Steigerung. 2.250 Kinder sind jedes Jahr von Scheidungen betroffen, jedes siebte Kind lebt in einer Alleinerzieherfamilie, die materiellen Bedürfnisse und finanziellen Möglichkeiten gehen oft weit auseinander, die Eltern sind oft überfordert – bei der Jugendwohlfahrt gibt's mehr und mehr Arbeit.

Durch die Reform des Bundes- Kinder- und Jugendhilfsgesetzes gibt's einen Bedarf an 35 Dienstposten und vier Millionen Euro zusätzlichen Jahreskosten. Der Bund will aber nur einmal 800.000 Euro zahlen. Ob der Enns gibt das Land 22,6 Millionen Euro jährlich für die Jugendwohlfahrt aus, dazu kommen die Ausgaben der Sozialverbände – mehr als 100 Millionen Euro pro Jahr.

Kronen Zeitung

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