Willkommen
|
Facebook Twitter Google Plus
06.12.2016 - 22:56
Foto: AP

Blackberry kann doch noch Geld verdienen

29.03.2013, 08:04
Der angeschlagene Smartphone-Pionier Blackberry hat sich im erbitterten Kampf mit den Konkurrenten Apple und Samsung etwas Luft verschafft. Der früher unter dem Namen Research in Motion firmierende kanadische Konzern verkaufte in seinem vierten Geschäftsquartal von seinem Hoffnungsträger - der neuen Blackberry-Serie 10 - rund eine Million Stück. Weil auch Kosten gesenkt und der Vertrieb verbessert wurden, landeten die Nordamerikaner in den drei Monaten bis zum 2. März überraschend sogar wieder in der Gewinnzone.

Unterm Strich verdiente der Konzern 98 Millionen Dollar (76 Millionen Euro), wie Blackberry am Donnerstag mitteilte. Ein Jahr zuvor war noch ein Minus von 125 Millionen Dollar angefallen.Trotzdem hat Blackberry noch einen weiten Weg vor sich hin zu alter Stärke: Denn der Umsatz sank im Quartal um 36 Prozent auf 2,7 Milliarden Dollar. Und wie schon im Vorquartal ging erneut die Kundenzahl zurück, was bei einigen Experten Zweifel an den Wachstumsaussichten nährte.

"Eine Million ist ein guter Start"

Der mittlerweile von vielen totgesagte Smartphone- Pionier versucht derzeit mit neuem Namen, verbesserten Strukturen und vor allem mit seiner neuen Modell- Reihe Blackberry 10 gegen die schier übergroß gewordene Konkurrenz von Apples iPhone und Samsungs Galaxy- Geräten anzukommen. Die größte Hoffnung liegt auf dem Z10- Modell, das auch auf die Bedienung per Touchscreen setzt und seit Ende Jänner vertrieben wird. Eine Million Stück gingen davon im abgelaufenen Quartal über die Ladentheken.

Entwickler und Mobilfunk- Anbieter bewerten die 10er- Serie bisher gut. "Ich denke, die eine Million ist ein guter Start", urteilte Morningstar- Analyst Brian Colello. "Das Ermutigende ist, dass es Blackberry gelingt, einen guten Teil seiner alten Modelle zu verkaufen und stabile Service- Umsätze einzufahren während der Neuaufstellung." Dies sei wichtig für die Profitabilität.

Weit abgeschlagen

Doch mit seinen Verkaufszahlen rangiert Blackberry weit hinter Apple, Samsung und Nokia. Insgesamt brachte der Konzern im abgelaufenen Quartal knapp sechs Millionen Smartphones unters Volk. Das sind weniger als im Quartal zuvor und deutlich weniger als bei der Konkurrenz. Im Vergleich: Apple verkaufte im Schlussquartal 47,8 Millionen iPhones, für Samsung wird der Smartphone- Absatz auf rund 63 Millionen Stück geschätzt.

Starkes Auf und Ab an der Börse

Am Kapitalmarkt sorgten die Zahlen für ein starkes Auf und Ab. Nachdem sie im vorbörslichen Handel zunächst fast zehn Prozent in die Höhe geschossen und dann ins Minus gedreht waren, behaupteten sie zum Handelsauftakt in den USA ein leichtes Plus von 0,3 Prozent. Das hing auch mit der überraschenden Aussage zusammen, dass sich Blackberry im laufenden ersten Quartal dank Kostensenkungen, einer verbesserten Lieferkette und höheren Margen für seine Geräte an der Gewinnschwelle bewegen werde.

Analysten hatten im Schnitt mit einem Verlust von zehn Cent je Aktie gerechnet. "Alles in allem bin ich zufrieden, denn die Mehrheit hat erwartet, dass die Welt über ihnen zusammenbricht, und das ist nicht passiert", sagte Eric Jackson, Gründer und Manager von Ironfire Capital, die Blackberry- Aktien besitzen.

Besuchen Sie krone.at/Digital auf Facebook und werden Sie Fan! 

29.03.2013, 08:04
AG/red
Kommentare  
Kommentare sortieren nach:
km_num_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
Antworten sortieren nach:
km_antworten_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).
Werbung
Jetzt online spielen!
Werbung
Angaben gem ECG und MedienGesetz: Medieninhaber, Hersteller und Herausgeber bzw. Diensteanbieter
Krone Multimedia GmbH & Co KG (FBN 189730s; HG Wien) Internetdienste; Muthgasse 2, 1190 Wien
Krone Multimedia © 2016 krone.at | Impressum