Werbung
Willkommen
|
Facebook Twitter Google Plus
31.05.2016 - 17:55
Foto: AP

Papst: "Können von arabischer Invasion sprechen"

04.03.2016, 12:36

Mit ungewöhnlich deutlichen Worten hat sich Papst Franziskus zur aktuellen Flüchtlingskrise in Europa geäußert. "Wir können heute von einer arabischen Invasion sprechen. Das ist eine soziale Tatsache", kritisierte er die Migrationsströme aus dem Nahen Osten.

Laut einem Bericht der Vatikan- Zeitung "Osservatore Romano" habe das Oberhaupt der katholischen Kirche diese Äußerung am Dienstag bei einem Treffen mit Mitgliedern der französischen Sozialbewegung Poissons Roses in der päpstlichen Residenz Santa Marta getätigt.

"Europa darf sich politische Spielchen nicht leisten"

Und seine Kritik ging noch weiter: "Wie viele Invasionen hat Europa im Laufe seiner Geschichte schon kennengelernt! Aber es hat immer gewusst, sich selbst zu übertreffen, weiterzumachen und sich dann selbst am Austausch zwischen den Kulturen wachsen zu sehen", so Franziskus. Bezüglich der derzeitigen Uneinigkeit der Europäischen Union in der Flüchtlingskrise forderte der Papst eine Geschlossenheit des Kontinents: "Europa darf sich nationale Egoismen, politische Spielchen und kleine Kuhhandel nicht leisten."

Kritik an sinkender Geburtenrate

Gleichzeitig kritisierte er die Geburtenrate in Ländern wie Spanien und Italien. Der Kontinent müsse stärker auf die Förderung von Familien setzen. Zudem sei ein Bewusstsein für die eigenen kulturellen Wurzeln wichtig, so Franziskus.

Die doch recht kritischen Aussagen des Papstes kommen überraschend, denn in der Vorwoche rief er noch zur europaweiten Solidarisierung mit Flüchtlingen auf und begrüßte die "großzügige Hilfe" gegenüber den Migranten in Griechenland.

Tusk: "Kommen Sie nicht nach Europa"

Noch kritischer zur derzeitgen Flüchtlingsproblematik äußerte sich EU- Ratspräsident Donald Tusk. Er warnte potenzielle illegale Wirtschaftsmigranten davor, nach Europa zu kommen.  "Woher Sie auch immer stammen: Kommen Sie nicht nach Europa", sagte Tusk am Donnerstag bei einem Besuch in Athen.

Lesen Sie auch:

04.03.2016, 12:36
krone.at
Werbung
Kommentare  
Kommentare sortieren nach:
km_num_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
Antworten sortieren nach:
km_antworten_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).
Werbung
Werbung
Meistgelesen
Meistkommentiert
Werbung
Angaben gem ECG und MedienGesetz: Medieninhaber, Hersteller und Herausgeber bzw. Diensteanbieter
Krone Multimedia GmbH & Co KG (FBN 189730s; HG Wien) Internetdienste; Muthgasse 2, 1190 Wien
Krone Multimedia © 2016 krone.at | Impressum