Katharina Ramsauer startet am Dienstag in ihr Abenteuer bei den Olympischen Spielen 2026. Die Salzburgerin geht mit einer besonderen Motivation in die Qualifikation und will auf ihre Disziplin aufmerksam machen.
„Ich habe die Sicherheit wieder gefunden, meinem Körper zu vertrauen.“ Katharina Ramsauer blickt auf eine schwere Zeit zurück. Bis September konnte die Krisplerin nach einer Schulterverletzung samt Operation nicht einmal normal am Boden springen. An die Buckelpiste auf Schnee war schon gar nicht zu denken. Und somit lange auch nicht an die Olympischen Spiele in Italien.
Crowdfunding als voller Erfolg
Doch die 30-Jährige kämpfte sich mithilfe bester medizinischer und mentaler Betreuung zurück. Mittels Crowdfunding – die „Krone“ berichtete – versuchte sie, sich einen Physiotherapeuten zu finanzieren. Das gelang! „Das Projekt war sehr schnell erfüllt. Im Endeffekt habe ich die doppelte Summe zusammengebracht“, staunt Ramsauer immer noch. „Da waren teilweise Leute dabei, mit denen ich vielleicht bislang einen Satz geredet habe. Auch die haben mich unterstützt. Dafür bin ich wirklich sehr dankbar.“
Auch die Oma feuert Olympia-Starterin vor Ort an
Die Tennengauerin war schon als Kind ganz angetan von den Spielen, jetzt ist sie nach Peking 2022 zum bereits zweiten Mal selbst Teil davon. „Das ist ein sensationelles Gefühl“, erklärt die Wintersportlerin, die ab Dienstag in der Qualifikation für das Finale startet. Vor Ort in Livigno zählt sie auf die Unterstützung zahlreicher bekannter Gesichter. Philipp Steinwender, Ramsauers erster Trainer, ist ebenso vor Ort wie Freunde und die Familie samt Oma. „Unsere Wettkämpfe sind im Normalfall immer sehr weit weg. Deshalb ist es richtig lässig, dass beim wichtigsten Ereignis einer Karriere dann so viele Leute kommen können“, freut sich die Salzburgerin.
Ziel: Kinder für den Sport motivieren
Neben Freude verspürt sie aber auch ein Gefühl der Ehre. „Ich bin sehr stolz, dass ich die Sportart repräsentieren kann. Für mich ist es nämlich die Königsdisziplin im Skifahren.“
Meine Sportart bildet den ultimativen Skifahrer ab. Du brauchst eine extrem präzise Technik, aber es sind auch akrobatische Elemente mit dabei.
Katharina Ramsauer
Mit spektakulären Läufen will sie in Italien Werbung für ihre Leidenschaft machen und die Aufmerksamkeit in Österreich dafür erhöhen. „Ich glaube, dass es bei uns daheim viele Leute gibt, die nicht wissen, dass es diese Sportart gibt. Vielleicht kann ich auch ein paar Kinder motivieren, die dann sagen: ,Das will ich auch machen’.“
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