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Frankreich verliert ohne WM-Versager gegen Norwegen

12.08.2010, 11:00
Frankreich verliert ohne WM-Versager gegen Norwegen
Ohne seine WM- Verlierer hat Frankreich die nächste Enttäuschung einstecken müssen. Beim Debüt von Trainer Laurent Blanc unterlag die "Equipe Tricolore" am Mittwochabend Norwegen mit 1:2. Erik Huseklepp (52., 72.) erzielte in Oslo beide Tore für die Skandinavier. Frankreich war durch einen Treffer von Hatem Ben Arfa (48.) in Führung gegangen. Blanc hatte bei seinem ersten Auftritt als Nationalcoach auf den öffentlichen Druck reagiert und keinen der 23 WM- Akteure nach dem Skandal in Südafrika nominiert.

Die Niederlande legten genau einen Monat nach dem verlorenen WM- Finale einen mäßigen Start hin. Die B- Elf des Vizeweltmeisters erreichte bei EM- Gastgeber Ukraine nur ein 1:1. Bondscoach Bert van Marwijk verzichtete in Donezk auf alle Akteure, die vor 31 Tagen im Endspiel gegen Spanien mit 0:1 unterlegen waren. Jeremain Lens von Alkmaar brachte die Niederlande in der 72. Minute in Führung, Alexander Alijew glich zwei Minuten später für die Ukraine aus.

Die Resultate aller Testspiele vom Mittwoch findest du in der Infobox!

Villa verhindert Blamage Spaniens

Weltmeister Spanien ist nur knapp einer Niederlage entgangen. Das Team von Trainer Vicente del Bosque kam mit vielen WM- Teilnehmern vor 100.000 Zuschauern im Azteken- Stadion im Mexiko- Stadt in letzter Minute noch zu einem 1:1. David Silva erzielte in der 92. Minute den Ausgleich für die Iberer.

Deutschland nur 2:2 gegen Dänemark

Deutschlands B- Elf musste sich in Dänemark mit einem 2:2 begnügen. Deutschland verspielte gegen die Skandinavier leichtfertig eine 2:0- Führung. Ohne 16 WM- Teilnehmer und den rekonvaleszenten Ballack führte der WM- Dritte in Kopenhagen durch Gomez (19.) und Helmes (73.) klar. Doch Rommedahl gelang in seinem 100. Länderspiel für Dänemark der Anschlusstreffer (74.), Junker profitierte kurz vor Schluss (87.) von einem groben Fehler von Goalie Wiese zum 2:2.

Ibrahimovic glänzt bei Comeback

Ein glänzender Einstand bei seinem Comeback für Schweden gelang hingegen Zlatan Ibrahimovic. Der Barcelona- Stürmerstar erzielte beim 3:0 gegen Schottland in Stockholm bereits in der 4. Minute die Führung. Ibrahimovic glänzte auch mit dem einen oder anderen technischen Gustostückerl, ehe ihn der neue Teamchef Erik Hamren nach einer Stunde vom Platz nahm. Emir Bajrami (39.) und Ola Toivonen (56.) erzielten die weiteren Treffer für die Skandinavier.

England siegt mit Mühe

Kapitän Steven Gerrard bewahrte England vor einer weiteren bitteren Enttäuschung. Der Mittelfeldmann von Liverpool erzielte beide Tore zum 2:1- Erfolg der "Three Lions" im Londoner Wembley- Stadion gegen Ungarn. Fünf Wochen nach dem WM- Aus im Achtelfinale gegen Deutschland musste England einem Rückstand hinterherlaufen. Ein Eigentor von Phil Jagielka (62.) brachte die Gäste in Front. Doch Gerrards Doppelpack (69., 73.) sorgte für den Sieg und bewahrte Trainer Fabio Capello vor weiterer Kritik auf der Insel.

Rapid- Stürmer Jelavic trifft für Kroatien

Ein Erfolgserlebnis gab es auch für Rapids umworbenen Stürmer Nikica Jelavic, der beim 1:1 von Kroatien beim WM- Achtelfinalisten Slowakei zum Ausgleich (54.) traf. Jelavic war von Teamchef Slaven Bilic zur Pause eingetauscht worden. Für die Kroaten spielte auch Sturms Innenverteidiger Gordon Schildenfeld durch. Mit Hamdi Salihi war auch ein zweiter Rapid- Angreifer treffsicher, der Albaner erzielte beim 1:0 gegen Usbekistan das entscheidende Tor (14.).

"Gauchos" siegen in Irland

Argentinien setzte sich im ersten Spiel nach dem Aus von Teamchef Diego Maradona gegen Irland 1:0 durch. Angel di Maria erzielte bei der Eröffnung des brandneuen Aviva- Stadions in Dublin in der 20. Minute den Goldtreffer. WM- Gastgeber Südafrika feierte ebenfalls einen knappen Erfolg im Soccer- City- Stadion gegen WM- Achtelfinalist Ghana. Die "Bafana Bafana" kam beim Debüt von Nationaltrainer Pitso Mosimane in Johannesburg zu einem 1:0. Katlego Mphela erzielte in der 42. Minute den einzigen Treffer der Partie. Mosimane hatte den Brasilianer Carlos Alberto Parreira im Anschluss an die WM beerbt.

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