So, 22. Oktober 2017

Heiße Aussichten

10.03.2008 19:12

NÖ-Wahl motiviert Parteien zu schärferer Gangart

Wenn es nach den ersten Lehren geht, die Oberösterreichs Politiker aus dem Ergebnis der Niederösterreich-Wahl am Sonntag gezogen haben, wird der Landtagswahlkampf 2009 noch schärfer werden als es schon der vorige war: Sechs Prozent Plus für die lautstark opponierende FP, während die Grünen mit ihrer „sanften Opposition“ stagnierten - da setzt nicht nur die SP auf Konfrontation.

Für den roten LH-Herausforderer Erich Haider war die Linie schon vor dem Sonntag klar: „Unabhängiger, klarer Kurs für soziale Anliegen und gegen die VP-Ausverkaufspolitik.“ Das sieht er nun durch den Erfolg Erwin Prölls bestätigt, der „ebenfalls sozial engagiert ist und sich klar vom Bund abgrenzt“. Die VP könne nun auf Neuwahlen drängen, meint Haider, aber er lehne das strikt ab.

Für VP-Manager Michael Strugl ist es „nur die SP“, die Neuwahlen wolle, sie würde sich das „jetzt aber anders überlegen müssen“. Er betrachtet den FP-Erfolg in Niederösterreich als Lohn für ihre „scharfe Opposition“, die besser gezogen habe als die „sanfte“ der Grünen. „Der Streit im Bund hat die grünen Themen überlagert“, glaubt OÖ-Grünchef Rudi Anschober: „In Oberösterreich werden wir damit sehr deutlich werden.“

Die FP bestätigt Strugls Analyse: „Wir haben eine klare Politik, die glaubwürdig vertreten wurde“, lobt Klubchef Günther Steinkellner die NÖ-Chefin Barbara Rosenkranz. Wasser auf die Mühlen des Obmann-Streits in der Landes-FP…

 

 

Foto: Chris Koller

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