Fr, 25. Mai 2018

Ziehung verschlafen

31.08.2007 08:04

Lotto-Glückspilz spielte heuer zum ersten Mal

Auf einen Schlag um 6,6 Millonen reicher - und er hat nicht einmal was davon bemerkt! Der 40-Jährige Wiener, der Mittwochabend als Rekordgewinner bei "6 aus 45" hervorging, "verschlief" die Fernsehziehung. Erst am Donnerstagmorgen wurde ihm sein Riesenglück bewusst: Er hat heuer zum ersten Mal gespielt!

Mit bleichem Gesicht stand der knapp 40-Jährige am Donnerstag im Kundendienstcenter der Österreichischen Lotterien in Wien-Landstraße. Begleitet wurde er von seiner Lebensgefährtin. "Ich glaube, wir haben gewonnen", so die ersten Worte des Glücksritters. Erst als die Mitarbeiterin den beiden die sechs Richtigen auf dem Lottoschein (4, 14, 16, 21, 23 und 42) bestätigte, brach die große Freude aus.

"Ich spiele ganz selten Lotto. Heuer hab ich überhaupt zum ersten Mal einen Tipp abgegeben", so der frischgebackene Multimillionär. Und schon war das Paar wieder verschwunden. Bei Erich Populorum, dem Großgewinnbetreuer der Lotterien, ließen sich die Wiener jedenfalls noch nicht blicken.

"Meist dauerte es einige Tage, bis die Menschen den Gewinn realisieren. Mein Tipp an die beiden ist ganz einfach: Zunächst möglichst wenigen Bekannten von dem Geldregen erzählen. Die Erwartungshaltung von Verwandten und Freunden steigt oft ins Unermessliche", rät der Lotto-Experte.

Die 6,6 Millionen Euro, die der 40-Jährige nun eingestreift hat, sind wahrlich historisch. Es ist die zweithöchste Ausschüttung seit der Gründung von "6 aus 45" im Jahr 1986! Ein noch höherer Gewinn, nämlich 7,2 Millionen Euro, ging nur im Jahr 2003 an einen Vorarlberger.

Was tun mit einem Vierfach-Jackpot?
Der Gewinner könnte...

  • eine Luxusvilla in St. Tropez mit Pool und 4,5 ha Garten kaufen
  • einen 10.000-Liter-Pool mit dem teuersten Champagner füllen
  • eine Karibik-Insel mit 100 ha kaufen
  • drei Mal alle Logen am Opernball mieten (à 17.000 Euro)
  • 25 Luxus-Ferrari "612 Scagletti" kaufen
  • sich damit zufrieden geben, dass man auf einen Schlag so viel Geld gewonnen hat, dass man beim Verbrauch eines österreichischen Durchschnitts-Monatslohns für die nächsten 240 Jahre ausgesorgt hat

von Gregor Brandl, Kronen Zeitung, und Krone.at

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