Mi, 25. April 2018

Abtransport:

15.01.2018 16:42

Letzter Akt bei Beseitigung von HCB

Mit der Entsorgung von 12.000 belasteten Heuballen werden die letzten Spuren des HCB-Skandals aus dem Görtschitztal gebracht. Wie berichtet, stehen 3000 Tonnen belastete Futtermittel unmittelbar vor dem Abtransport. Die Beseitigung wird von der Behörde überwacht, sechs Lkw pro Tag bringen das Heu zu einem Müllofen.

Wohin genau das kontaminierte Heu geliefert wird, bleibt geheim. Die Verantwortlichen wollen jede zusätzliche Aufregung rund um die Beseitigung vermeiden: Obwohl es nur um 86 Gramm HCB in 3000 Tonnen Heu geht, waren Entsorgungslösungen bereits mehrfach wegen Sorgen in der Bevölkerung gescheitert.

Diesmal dürfte die Lösung zum Glück halten. Die Heuballen werden von ihrer Lagerstätte im Wietersdorfer Steinbruch in eine Lagerhalle am Werksgelände gebracht und in wasserdichte Container gepresst. Wie viel Heu abtransportiert wird, wird kurzfristig entschieden - je nach dem, wie es um die Kapazität bei der Müllverbrennung bestellt ist, heißt es. Ab Mittwoch sollen aber fünf bis sechs 25-Tonnen-Lkw pro Tag das Heu nach Deutschland bringen.

Wie berichtet, ist auch für weitere 7000 leichter belastete Heuballen eine Lösung in Sicht - sie sollen im Ausland kompostiert werden. Für Umweltreferent Rolf Holub ist die Entsorgung des Heus "ein wichtiger Schritt in der Aufarbeitung der Causa."

Thomas Leitner, Kärntner Krone

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