Do, 14. Dezember 2017

Valve macht Schluss

07.12.2017 12:50

Steam-Nutzer können nicht mehr mit Bitcoin zahlen

Wer Games auf der Spieleplattform Steam kaufen möchte, kann dies ab sofort nicht mehr per Bitcoin tun. Betreiber Valve kündigte die Unterstützung für die Digitalwährung wegen "hohen Gebühren sowie erheblichen Wertschwankungen" auf.

"In den letzten Monaten haben wir festgestellt, dass der Wert von Bitcoin immer unbeständiger wurde, und die Gebühren für Transaktionsverläufe im Bitcoin-Netzwerk enorm angestiegen sind", so Steam-Betreiber Valve in einer Mitteilung. Demnach seien unter anderem die Transaktionsgebühren heuer sprunghaft angestiegen. Betrug diese Gebühr bei der Einführung von Bitcoin auf Steam noch lediglich 0,20 US-Dollar, habe sie nun mit fast 20 US-Dollar pro Transaktion ihren bisherigen Höhepunkt erreicht. Spieleinkäufe mit Bitcoin seien dadurch mit hohen Preisen verbunden, kritisiert Valve.

Ein weiterer Grund für die Absage an Bitcoin: die extremen Kursschwankungen. "Der Wert von Bitcoin unterlag zwar schon immer Schwankungen, aber das Maß hat in den letzten Monaten extrem zugenommen und innerhalb von ein paar Tagen mehr als 25 Prozent an Wert verloren. Dadurch entstand ein Problem für Kunden, die Spiele mit Bitcoin einkaufen möchten."

Beim Zahlungsabschluss auf Steam überweist der Kunde demnach eine gewisse Summe an Bitcoin für die Kosten des Spiels, sowie einen zusätzlichen Betrag an Bitcoin, um die auferlegte Transaktionsgebühr zu begleichen. Der Bitcoin-Wert wird nur für eine kurze Zeit garantiert und falls die Transaktion nicht zeitgerecht abgeschlossen wurde, kann sich der benötigte Betrag für die Bezahlung ändern. "Dieser Betrag ist in der letzten Zeit erheblich angestiegen bis zu einem Punkt wo die Diskrepanz enorm war."

"Leider momentan nicht tragbar"
Aus den genannten Gründen sei es leider momentan "nicht tragbar, Bitcoin als Zahlungsoption zu unterstützen. Wir werden eventuell zu einem späteren Zeitpunkt diese Zahlungsmethode erneut bewerten, um herauszufinden, ob es für uns und für die Steam-Community Sinn macht, Bitcoin als Zahlungsmethode anzubieten", hält Valve fest.

 krone.at
Redaktion
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