Mi, 13. Dezember 2017

Bundesheer

04.12.2017 17:00

Militär setzt auf seine „Man-Power“

Es ist eine Erfolgsgeschichte: Mit dem Jägerbataillon 8 hat das Militärkommando wieder eine eigene Truppe - und damit "Man-Power" für den Assistenzeinsatz. Jetzt wurden 75 Soldaten angelobt.

Im August 2016 fiel der Entschluss anlässlich der Bundesheer-Reform: Das Fliegerabwehrbataillon 3 wurde zum Jägerbataillon 8 umfunktioniert - und dem Militärkommando unterstellt. Das heißt: Nach 18 Jahren wurde also wieder ein aktiver Verband für den schnellen Assistenzeinsatz geschaffen, sprich für Katastrophenhilfe, Objektschutz oder Schengen-Einsätze. So waren Salzburger Soldaten von April bis Juni im Grenzeinsatz im Burgenland, für 2018 ist sogar ein weiterer Einsatz vorgesehen.

Nachdem im Jänner die ersten 80 Soldaten eingerückt sind, wurden nun in der Schwarzenbergkaserne 75 weitere Rekruten angelobt. "Eine besondere Angelobung, da sie am Sitz des neu aufgestellten Jägerbataillons 8 stattgefunden und durch die Fahnenstiftung noch einen feierlichen Stellenwert bekommen hat", sagte Militärkommandant Brigadier Heinz Hufler. Landeshauptmann Wilfried Haslauer übergab beim Festakt die Bataillons-Fahne im Namen des Landes an Kommandant Stefan Haselwanter. "Für den wichtigen Dienst für die Sicherheit der Bevölkerung", so Haslauer.

Die Kaderstärke des neuen Bataillons liegt somit bei 18 Offizieren, 99 Unteroffizieren und 46 Soldaten und Soldatinnen in Ausbildung zum Unteroffizier. Das Kommando sowie die Stabs- und 2. Jägerkompanie sind in der Schwarzenbergkaserne in Wals, die 1. Jägerkompanie, also die Spezialisten fürs Hochgebirge, ist in der Struckerkaserne in Tamsweg stationiert. Und das Bundesheer sucht weiter Soldaten und Mitarbeiter: Neben Kommando- und Fachpersonal Piloten, aber auch Flugzeug- und Kfz-Techniker.

Max Grill, Kronen Zeitung

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