Do, 23. November 2017

Finanzierungspakt:

24.06.2017 05:10

Landtags-“Ja“ zur Brücke kommt erst im Herbst

Fast auf den Tag ein Jahr nach Beginn des Abrisses der Linzer Eisenbahnbrücke ist die Finanzierung der Ersatzbrücke nun inhaltlich unter Dach und Fach. Formell noch nicht, denn neben dem (absehbaren) positiven Gemeinderatsbeschluss muss auch noch der Landtag grünes Licht geben. Das wird erst im Herbst passieren.

Seit der Sperre am 27. Februar 2016 müssen die Linzer und die Pendler ohne die Eisenbahnbrücke auskommen; am 20. Juni schließlich hob ein 350-Tonnen-Kran das erste Tragwerk von den Pfeilern. Fast auf den Tag genau ein Jahr danach gab es nun (am Donnerstag, wie berichtet) nach heftigem Tauziehen um letzte Details die Einigung zwischen Stadt und Land über die gemeinsame Finanzierungsvereinbarung für das Brückenprojekt, das 83 Millionen € kosten wird.
Der Linzer Gemeinderat wird die Vereinbarung - 60 Prozent finanziert die Stadt, 40 Prozent das Land binnen fünf Jahren - nächsten Donnerstag mit der nötigen Zwei Drittel-Mehrheit absegnen.

Beim Land Oberösterreich dauert’s aber länger. LH Thomas Stelzer will sich zwar darum bemühen, dass die Beschlussvorlage noch im Juli-Landtag einlaufen kann. Trotzdem wird es dann erst in der September-Sitzung des Finanzausschusses und dann des Landtags Grünes Licht geben.
"Es geht um viel Geld, da müssen die Zahlen genau geprüft werden", erklärt Stelzer. Auf den weiteren Projektablauf, vor allem den Start der Ausschreibungen, habe diese Schleife aber keine Auswirkungen, meint Verkehrsstadtrat Markus Hein (FPÖ) in Linz.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden