Do, 23. November 2017

Für Flugpolizei

19.05.2017 12:40

Jetzt erhält Cobra-Areal Heli-Stützpunkt

Auf dem Areal des Spezialeinsatzkommandos Cobra in Wiener Neustadt wird für die Flugpolizei eine Einsatzstelle samt Hubschrauberwartungsbetrieb errichtet. Über dieses Vorhaben haben am Freitag Niederösterreichs Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Innenminister Wolfgang Sobotka, Bürgermeister Klaus Schneeberger (alle ÖVP) und der Kommandant des Einsatzkommandos Cobra, Bernhard Treibenreif, vor Ort informiert.

Die Errichtung einer Flugeinsatzstelle samt Werkstätte für acht Hubschrauber am Cobra-Areal in Wiener Neustadt sei "ein wichtiger und richtiger Schritt in der Erweiterung der Sicherheitsarchitektur Niederösterreichs und Österreichs", sagte Landeshauptfrau Mikl-Leitner.

Die Investition sei auch deshalb "eine sehr gute", weil damit 45 Arbeitsplätze nach Wiener Neustadt gebracht würden. Das Land Niederösterreich beteilige sich mit 20 Prozent (maximal 2,9 Millionen Euro) an den Errichtungskosten, und das bringe auch einen Wirtschaftsimpuls für die Region.

Umfassend und vielseitig einsetzbar
Innenminister Sobotka sprach von einem "besonderen Tag für die Polizei, für die Flugpolizei und für Niederösterreich". Die Fähigkeiten der Flugpiloten seien umfassend und vielseitig einsetzbar und vor allem in Extremsituationen unentbehrlich. Das Projekt der neuen Flugeinsatzstelle in Wiener Neustadt soll als zusätzliches Kompetenzzentrum errichtet werden und für optimale und flächendeckende Einsatzbereitschaft sorgen.

"Idealer Standort"
Wiener Neustadt stelle sich laut Sobotka nicht nur durch die "umfassenden Synergien" mit der Einsatzzentrale der Cobra oder die kurzen Anflugzeiten in die alpinen Regionen als "idealer Standort" dar, sondern gewährleiste auch, dass die Fluggeräte nicht über bebautes Gebiet fliegen müssten und somit "Tag und Nacht starten können".

Seitens des Landes Niederösterreich wird Ende Juli/Anfang August ein europaweiter Architektenwettbewerb für die Planung des Areals organisiert. Im nächsten Jahr wolle man mit den Verhandlungen beginnen.

 krone.at
Redaktion
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