Mi, 22. November 2017

Dürren, Stürme etc.

25.01.2017 17:27

Klimawandel trifft Europas Süden besonders heftig

Der Klimawandel hat heute schon deutliche Auswirkungen auf Europa - und trifft den Süden und die Küsten des Kontinents besonders hart. Zu diesem Schluss kommt ein neuer Klimabericht der Europäischen Umweltagentur (EUA), der nun in Kopenhagen veröffentlicht wurde. Steigende Meeresspiegel und extremes Wetter wie Hitzewellen, Überflutungen, Dürren und Stürme stellen demnach eine immer größere Gefahr dar.

Doch auch Mitteleuropa drohen immer mehr Hitzeextreme, Überschwemmungen und Waldbrände. Und für Bergregionen, wie etwa den Alpen gilt, dass hier der Temperaturanstieg stärker als im europäischen Durchschnitt ausfallen soll. In diesem Bereich sei nicht nur die Artenvielfalt bedroht, sondern auch der Skitourismus könnte zurückgehen.

Der Bericht, den die Umweltagentur alle vier Jahre veröffentlicht, wertet die Risiken des Klimawandels für die Ökosysteme, die Gesundheit der Menschen und die Wirtschaft in Europa aus. Seit 1980 haben klimaabhängige Extremwetter die EUA-Mitgliedstaaten demnach mehr als 400 Milliarden Euro gekostet. Vor allem im Mittelmeer werde es künftig noch teurer werden, warnte die EUA. Überschwemmungen hätten im vergangenen Jahrzehnt Millionen Menschen in Europa betroffen. Zehntausende seien aufgrund der intensiven Hitze gestorben.

Deutliche Auswirkungen auf Europa
Zudem werde der Klimawandel in anderen Teilen der Welt auch Europa in Zukunft betreffen - etwa, wenn es um den Handel mit landwirtschaftlichen Rohstoffen, Störungen von Transportnetzwerken, geopolitische Sicherheitsrisiken oder Migration gehe.

Die Erkenntnisse des Berichts in Bezug auf die Zunahme von Klimaextremen in Europa zeige, "wie wichtig ambitionierte Klimaschutz- und -anpassungsmaßnahmen sind", erläutert Andreas Marx vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung.

"Das Ausmaß des künftigen Klimawandels und seine Auswirkungen hängen davon ab, wie effektiv unsere globalen Vereinbarungen umgesetzt werden, aber auch davon, dass wir sicherstellen, dass wir die richtigen Anpassungsstrategien haben, um die Risiken von derzeitigen und vorausgesagten.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden