Do, 19. Oktober 2017

FP liegt zurück

07.12.2016 09:29

Wahlkarten drehten das Ergebnis im Land

Nun ist es amtlich! Mit den Wahlkarten wurde auch in Niederösterreich das Ergebnis der Bundespräsidentenwahl gedreht. 50,7 Prozent der Stimmen gingen an Alexander Van der Bellen. Und das, obwohl sogar mehr als vier Prozent der Bürger diesmal "weiß" gewählt hatten.

"Wir sind in Niederösterreich Dirty-Campaining gewöhnt - von Schweineställen bis zu den Hasch-Trafiken wurden die Grünen kritisiert. Doch es zeigt sich, dass dieses Miesmachen nichts bringt", zieht die Grüne Landessprecherin Helga Krismer nach der Bundespräsidentenwahl Bilanz. "Es ist ein gutes Gefühl, dass Menschen, die in unserer Partei eine wichtige Stimme hatten, eine Mehrheit zustande bringen können. Van der Bellen war einer von uns."

Der designierte Bundespräsident konnte am 4. Dezember auch deutlich mehr VP-Wähler als bei der ersten Stichwahl für sich gewinnen. Krismer: "Im Wein- und Waldviertel weiß man durch die Zeit des Eisernen Vorhangs genau, dass das gemeinsame Europa wichtig ist. Dieses Ergebnis ist eine Absage an den Öxit." Deshalb wolle man als Öko-Partei auch in Zukunft bei Themen wie Verkehrs-, Kultur- und Gesundheitspolitik aktiv mitgestalten, heißt es.

Es scheint klar, dass die Öko-Partei diesen "grünen Aufwind" auch im Hinblick auf die Landtagswahl 2018 nutzen will. Bis dahin könnte man sich als Koalitionspartner für die VP positionieren - einen Kurs, den die am Sonntag unterlegenen Freiheitlichen auch einschlagen werden.

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