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11.09.2016 21:06

Klangwolke in magischem Licht

Mehr als 100.000 Menschen erlebten bei der Linzer Klangwolke den "Fluss des Wissens" zum 50. Geburtstag der Johannes-Kepler-Universität: Die Lichtregie, eine brennende Donau, ein Tänzer auf Wasserfontänen, ein sexy Countertenor, pochende Musik und Feuerwerk sorgten für eine Klangwolke, die in Erinnerung bleibt.

Der Schlossberg, die Nibelungenbrücke, der Donaupark - alles bebte, so viele Menschen waren neugierig auf die Klangwolke, die von der "OÖ-Krone" präsentiert wurde. Das gemeinsame Warten auf die Nacht verkürzten Sternbilder, die 100 Drohnen der Ars Electronica in den Himmel setzten. Dann begann es: Regisseur Salvatore Vanasco rüstete die 500 Meter lange Freiluftbühne zwischen Lentos und Arcotel mit LED-Scheinwerfern aus. Diese sorgten für grandiose Lichtpyramiden.


Das Thema widmete sich dem 50-jährigen Bestehen der Johannes-Kepler-Universität (JKU) im Spiegel einer kurzen Geschichte über Freiheit und deren Widersacher, die Macht.
Der pumpende Maschinen-Takt von FM Einheit pumpte wie ein Herzschlag den Fluss der Filmbilder voran. Optischer Magnet war der feuerspeiende Schleppkahn auf der Donau mit der Wasserleinwand, dazu gab es noch Videokugeln im Park.  Regisseur Vanasco verknüpfte das Elend der Flüchtlinge und brennende Ölplattformen. Öl und Krieg mussten zusammengedacht werden, ebenso wie politische Willkür und Freiheit. Das wurde auch bei der Rede von Rektor Meinhard Lukas aufgegriffen.

Per Film durchstreifte man auch regionale Anekdoten rund um die JKU oder zitierte punktuell technische Fortschritte, etwa anhand eines nostalgischen BMW-Corsos. Weitere Höhepunkte: ein Flyboard-Pilot, Countertenor Georg Bochow mit einer Opernarie, funkelnde Vogelschwärme, verstreut von Drohnen, oder das magische Farbenspiel der Skyline, schließlich ein fulminanter Blumenstrauß aus Feuerwerk im Finale.

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