Sa, 16. Dezember 2017

"Neugierde verpufft"

31.05.2016 14:11

Puls 4 sieht Frühstücks-TV-Duell entschieden

Puls-4-Senderchef Johannes Kampel sieht das Frühstücks-TV-Duell mit dem ORF fürs Erste entschieden: "Der Neugierde-Effekt ist verpufft, die Tendenz hat sich gedreht", sagte Kampel. Während der ORF mit "Guten Morgen Österreich" bei den Sehern über alle Altersgruppen hinweg vorne liege, halte "Cafe Puls" bei den unter 50-Jährigen die Marktführerschaft.

Auch in puncto Informationsanteil sieht Kampel "Cafe Puls" im Vergleich zum ORF-Frühstücksfernsehen gut aufgestellt. "Wir können mit unserem Studio in Wien Gäste sehr schnell und aktuell einladen und punkten auch mit unserer Presseschau. Der ORF tut sich da mit seiner Bundesländer-Tour schwerer. Der Einbau der Regionalität ist einfach weiter von den News weg. Darum hat der ORF vor der Bundespräsidentenwahl ja auch ausnahmsweise gleich mehrere Tage an einem Ort - im Wiener Museumsquartier - Halt gemacht."

Bei "Cafe Puls" werde Regionalität anders ausgelebt: "Wenn es passt, gehen wir auch mal raus, aber wir schreiben es uns nicht auf die Fahnen. Und wir schaffen keinen Truck an", so Kampel. Bei der kommenden Fußball-EM will man etwa mit Reporterteams in Frankreich und in Österreichs Fanzonen mitmischen.

"Hauptkonkurrent vom ORF"
"Generell freut es mich immer mehr, dass wir vom ORF anscheinend als Hauptkonkurrent gesehen werden", so der Puls-4-Senderchef weiter. "Das Match 'Café Puls' gegen 'Guten Morgen Österreich' hat den Fokus auf uns als Mitbewerber gelenkt, und der Küniglberg hat mitbekommen, dass wir ATV überholt haben." Kampel hält es etwa für keinen Zufall, dass der ORF auf das von Puls 4 übertragene Europa-League-Finale in der Gegenprogrammierung mit einer Doku über den Werdegang österreichischer Fußball-Stars reagiert hat.

Mit der Entwicklung des Senders ist Kampel denn auch höchst zufrieden. "Wir stehen in unserer Zielgruppe knapp vor fünf Prozent Marktanteil. Im April haben wir mit 4,9 Prozent schon angeklopft, im Mai liegen wir aktuell bei 4,6 Prozent." Den Grund dafür sieht Kampel in einer "konsequenten Programmierung von Sender-Slots".

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