Do, 23. November 2017

Gas ausgetreten

18.05.2016 07:55

Grillfeier im Burgenland endet mit Feuerinferno

Mitten in den Vorbereitungen zu einer Grillfeier im Burgenland ist Gas aus einer Flasche ausgeströmt - eine Stichflamme entzündete die Laube in einer Siedlung in Oberwart, das ganze Gartenhaus fing Feuer. Mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung kam der Besitzer (71) ins Spital.

Es sollte ein gemütlicher Abend mit frisch zubereiteten Koteletts, Würstchen und Braterdäpfeln werden. Doch die kleine Grillfeier zu Pfingsten in der Augasse endete, noch bevor sie richtig begonnen hatte: Mitten in den Vorbereitungen dürfte sich laut den Ermittlungen ein Schlauch von einer Gasflasche gelöst haben. Unbemerkt strömte Gas aus.

"Hütte und Schuppen bereits in Vollbrand"
Gegen 18 Uhr plötzlich eine Stichflamme - und die Gartenlaube entzündete sich. "Als wir eintrafen, standen Hütte und Schuppen bereits in Vollbrand", berichten die freiwilligen Helfer von der Stadtfeuerwehr Oberwart. Drei Atemschutztrupps, die die Flammen von innen bekämpften, entdeckten mehrere Gasflaschen, die sie rechtzeitig ins Freie bringen konnten.

Eigentümer im Spital
Obwohl die Einsatzkräfte das Feuer bald unter Kontrolle hatten, blieb vom Gartenhaus nur ein Trümmerhaufen. "Das angrenzende Wohngebäude konnte aber gerettet werden", so Feuerwehrkommandant Philipp Rath. Mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung wurde der Eigentümer ins Spital gebracht. Nach kurzem Aufenthalt wurde er wieder nach Hause entlassen. Trotz des raschen Eingreifens der Feuerwehr war das Gartenhaus nicht zu retten: Der Brand legte die Hütte samt Schuppen in Schutt und Asche.

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