So, 27. Mai 2018

Im Tiefschlaf

19.04.2016 16:28

Demenzkranke stürzte in Bach

Schock für die Eltern einer an Demenz und Parkinson erkrankten Frau: Täglich um 9.30 Uhr besuchen sie ihre Tochter in einem Moosburger Heim, doch Montag war diese verschwunden. Trotz gesicherter Türen war die 57-Jährige in den Park gelangt und in den Bach gestürzt.

Eine Nachbarin sah vom Balkon aus etwas im seichten Wasser; als sie eine Person erkannte, eilte sie zu Hilfe und alarmierte die Retter. Die 57-Jährige konnte reanimiert werden, wurde ins Klinikum geflogen, in künstlichen Tiefschlaf versetzt. Während ihrer Genesung laufen die Ermittlungen: Wie konnte die hilfsbedürftige Frau ohne Begleitung in den Park gelangen?

"Es gibt drei Türen: Zwei sind mittels Code zu öffnen, bei der Brandschutztür geht lauter Alarm los", so ein Ermittler. Vermutlich kam ein Besucher herein, die Frau ging zeitgleich unbemerkt hinaus. In ihren Hausschuhen dürfte die 57-Jährige ins Rutschen geraten und über die ein Meter hohe Böschung in den Bach gestürzt sein. Sie erlitt Verletzungen im Gesicht, Mund und Nase waren teils unter Wasser.

Nun ist zu klären, ob jemand Schuld am Unfall hat. Freiheitsbeschränkende Maßnahmen sind in Spitälern und Heimen nur unter strengen Kriterien erlaubt.

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