So, 21. Jänner 2018

Frau schwer verletzt

22.12.2015 12:19

Seilrutschen-Unfall: Anlage war "in Ordnung"

Die "Flying Fox"-Seilrutsche über der Mur in Graz, bei der sich am Samstag eine Frau schwerst verletzt hatte, war "in Ordnung" - so lautet das Ergebnis nach der Besichtigung am Dienstagvormittag durch einen gerichtlichen Sachverständigen. Der Gutachter habe nun einen Monat lang Zeit, um seine Expertise fertigzustellen, erklärte Alpinpolizist Roland Janko. Die Anlage soll noch am Dienstag abgebaut werden.

Bei der Begutachtung Dienstagfrüh war neben dem Experten auch jener Mann anwesend, der die 36-Jährige und die drei Gäste vor ihr am Samstag auf der "Bergstation" am Dach eines Grazer Kaufhauses betreut hatte. Er schilderte dem Sachverständigen seinen Sicherungsablauf. Die Polizei wird den Mann erst in den kommenden Tagen im Beisein seines Anwalts vernehmen, so Janko weiter.

Der Gutachter prüfte die Anlage auch auf mögliche Materialbrüche, konnte aber vorerst keine feststellen, so der Alpinpolizist. Dafür liegen Hinweise vor, denen zufolge das sogenannte Bremsseil nicht eingehängt war. Der "Flying Fox" war darauf ausgelegt, dass eine Person mit etwa 80 Kilogramm bei richtiger Sicherung in gemäßigtem Tempo auf der anderen Seite der Mur an der Kaimauer ankommt.

Im Fall der 36-Jährigen ging allerdings etwas schief: Sie prallte offenbar ungebremst gegen die Mauer, erlitt schwerste Verletzungen und schwebte vorübergehend sogar in Lebensgefahr. Am Montag gab es gute Nachrichten aus dem LKH Graz: Die 36-Jährige sei außer Lebensgefahr und habe mittlerweile auf die Normalstation verlegt werden können.

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