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10.11.2015 16:25

Erpressung mit Sex-Videos

Ganz schön dreist! 15.000 Euro forderte eine Erpresserin von einem 26-jährigen Wolfsberger, ansonsten wollte sie ein Sex-Video, das per Skype aufgenommen worden war, veröffentlichen. Er handelte sie auf 350 Euro herunter, erstattete dann aber Anzeige. Insgesamt wurden heuer 50 solcher Vorfälle gemeldet.

In den meisten Fällen gingen die Erpresserinnen gleich vor: Sie schickten eine Freundschaftsanfrage über Facebook. Als die Opfer annahmen, wurde über den Telefondienst Skype Kontakt geknüpft. Die Frauen waren dabei nackt und überredeten die Männer, an sich selbst sexuelle Handlungen vorzunehmen. Kurz danach brach die Verbindung ab; es kam jedoch die Aufforderung, Geld zu bezahlen.

Ein Polizist: "Anderenfalls, so drohte eine Frau einem 24-Jährigen aus dem Bezirk Feldkirchen, würde man das Sexvideo unter seinen Facebook-Freunden verbreiten." Der Feldkirchner erstattete Anzeige.

Ebenso ein 26-jähriger Wolfsberger. Von diesem wollte die Erpresserin sogar 15.000 Euro. Kurios: Der Mann handelte sie zwar auf 350 Euro herunter, ging dann aber dennoch zur Polizei. Ein Ermittler aus Wolfsberg: "Er hatte allerdings bereits die Bankdaten von Western Union bekommen, wo er das Geld überweisen sollte."

In den meisten Fällen schilderten die Opfer, dass eine Blondine die Anfrage schickte, eine Dunkelhaarige dann aber nackt posierte. "Die IP-Nummern führen an die Elfenbeinküste, wo wahrscheinlich eine ganze Gaunerbande sitzt." Die Polizei rät Männern, weniger vertrauensvoll zu sein.

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