Do, 14. Dezember 2017

Sensations-OP

31.07.2015 07:57

Nerv eines Toten war die Rettung!

Mit dem Nerv eines Toten konnte dank einer medizinischen Topleistung im Linzer Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern einem jungen Mühlviertler Elektriker seine Hand - als wichtigstes Werkzeug seines Berufes - wieder geschenkt werden. Sie war bei einem schweren Unfall zerstört worden.

Bei einem Freizeitunfall hatte sich Mario Mager seine rechte Hand sehr schwer verletzt, ein zentraler Versorgungsnerv war dabei abgetrennt worden. Mit dieser Diagnose landete der 24-Jährige im Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern in Linz. Die Hand des Elektrikers war völlig gefühllos und entsprach einer besseren Prothese, so der Plastische Chirurg Philipp Mayr.

Hochinnovative Operation war entscheidend
Bis sich der Spezialist für Handchirurgie für eine neue hochinnovative OP entschied: Dem Rohrbacher wurde der Nerv eines Organspenders eingepflanzt. Dieser wurde durch ein spezielles Verfahren so verändert, dass es zu keiner Abstoßungsreaktion kommen konnte. Sukzessive wuchsen eigene Nervenzellen ein, die Verbindung zwischen den getrennten Nerven-Enden wurde so wieder hergestellt. Nach einigen Monaten und viel Geduld kann der Elektriker seine Hand - sein wichtigstes Werkzeug bei seinem Job im elterlichen Betrieb - wieder voll bewegen: "Endlich kann ich wieder voll und ganz meiner Arbeit nachgehen, ich spüre meine Finger wieder."

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