Fr, 15. Dezember 2017

Hitze, Unwetter:

30.07.2015 13:51

Dieser Juli schlägt einige Rekorde

Wetterrekorde, sengende Hitze, große Regenmengen und Unwetter auf der anderen Seite - davon war der heurige Juli geprägt. Ausgerechnet die Bezirkshauptstadt Leoben hatte bei den Extremwerten ein ordentliches Wörtchen mitzureden.

"Im Südosten war es der wärmste Juli aller Zeiten, ansonsten belegt er Platz zwei nach dem Jahr 2006", weiß Ubimet-Meteorologe Clemens Teutsch-Zumtobel zu berichten. Die letzten verregneten und kühlen Tage haben dem vermeintlichen Rekord-Monat doch noch die Suppe versalzen. Dennoch lässt er mit beachtlichen Werten aufhorchen: "Das Temperaturmittel liegt um 2,1 bis 3,8 Grad über dem des Vorjahres", sagt ZAMG-Wetterexperte Albert Sudy, wobei die 3,8 Grad auf die Stadt Leoben zutreffen. Im Übrigen hatte die Bezirkshauptstadt bei den Wetterextremen in diesem Monat einiges mitzureden: "Am 7.7. war es dort am wärmsten mit 36,5 Grad", berichtet Sudy. Doch auch bei den Tropentagen, jenen Tagen, an denen das Thermometer auf 30 Grad und mehr anstieg, hat die Montanstadt die Nase vorne - 18 waren es an der Zahl, gefolgt von Graz mit 17 und Murau mit 14. Interessantes Detail am Rande: Tropennächte (Temperaturen über 20 Grad) gab es in Leoben nicht, das hat die Gebirgsnähe dann doch nicht zugelassen. Dafür schwitzte man in Laßnitzhöhe gleich sieben Mal auch in den Nachtstunden, in Graz und Bad Radkersburg je sechs Mal.

Hitze und viel Regen
So viel zu Sonne und Hitze - leider trübten auch Unwetter mit Hagel, Starkregen und Windböen das hochsommerliche Wetter. Und da kamen stellenweise gewaltige Niederschlagsmengen zusammen: "In Seckau hat es im Juli ungefähr 256 l/m² geregnet, das Monatsmittel liegt bei 125 l/m²", weiß Sudy. Allein am 8. Juli fielen dort 68,4 Liter Regen pro Quadratmeter, in Leoben sogar 83,8!

Nächste Woche wieder sommerlich warm
Angenehm warm wird es dafür in den kommenden Tagen. Am Freitag und Samstag klettert nach morgendlicher Restbewölkung das Thermometer bereits wieder auf bis zu 28 Grad. Am Sonntag sollte man in der gesamten Steiermark mit Gewittern rechnen, ehe es mit Wochenbeginn wieder sommerlich warm wird. Ab Wochenmitte könnte uns eventuell die nächste Hitzewelle ins Haus stehen.

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