Di, 12. Dezember 2017

Strafen drohen

23.07.2015 15:13

"Dreckschleudern" laden ihr Gerümpel im Grünen ab

Tonnenweise Müll landet jährlich im Straßengraben – und nicht nur dort. Weil einigen Bürgern offenbar der Weg in die Altstoffsammelstelle zu weit ist, werden in Neusiedl am See Schutt und Gerümpel kurzerhand mitten in der Natur abgeladen. Das ist nicht nur unansehnlich, sondern kostet die Tourismusgemeinde auch Geld.

Bereits im Frühjahr hatten sich, wie berichtet, Urlauber über Berge von Gerümpel nahe der Badeanlage in Neusiedl am See beschwert. Der darauffolgende Appell der Stadtgemeinde an die unbekannten Verursacher, ihren Müll doch ordnungsgemäß zu entsorgen, scheint aber ungehört geblieben zu sein. Denn nach wie vor werden Säcke voller Unrat, Bauschutt und sogar ausgediente Sofas einfach im Grüngürtel der Stadt deponiert. "Der Anblick ist einer Tourismusstadt wie Neusiedl nicht würdig", sind Einwohner und Gäste gleichermaßen erzürnt.

Auch Bürgermeister Kurt Lentsch ärgert sich über die unbelehrbaren Dreckschleudern: "Es ist nicht nötig, seinen Müll in der Natur abzuladen. In unserer Abfallsammelstelle kann der Unrat gratis entsorgt werden." Doch statt diesen Service in Anspruch zu nehmen, werden der Stadtgemeinde unnötig zusätzliche Kosten beschert – für das Einsammeln und ordnungsgemäße Entsorgen des Gerümpels. Wen das nicht kümmert, der sollte sich bewusst sein, dass die Müllentsorgung im Grünen illegal ist. Strafen bis zu mehreren tausend Euro drohen.

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