Do, 19. Oktober 2017

Sparschweine gefüllt

12.03.2015 12:43

13 Prozent der Österreicher horten ihr Geld daheim

Wegen der niedrigen Zinsen hat das Interesse der Österreicher an der Veranlagung von Geld abgenommen. Die Sparstrümpfe werden dafür immer praller, denn 13 Prozent der Österreicher lassen ihr Geld daheim liegen. Vor der Finanzkrise machten das nur fünf Prozent, wie eine Umfrage zum Sparverhalten der Österreicher zeigt.

Die am häufigsten genannte Sparform ist für die Österreicher weiter der Bausparvertrag, der Zuspruch ist allerdings mit 38 Prozent auf einem Tiefstand. 2011 hatten noch 53 Prozent der Österreicher Vertrauen in diese Sparform.

Rückläufiges Interesse bei vielen Anlageformen
An Sparbücher glauben nur mehr 32 Prozent der 18.000 Befragten über 15 Jahren - nach Ausbruch der Wirtschaftskrise, 2009, verließen sich 52 Prozent darauf. Auf Grundstücke setzen 27 Prozent der Befragten. Auch hier war das Interesse in den vergangenen Jahren größer, 2012 etwa nannten 34 Prozent diese Anlageform interessant. Auch das Interesse an Lebensversicherungen (19 Prozent), privaten Zusatzpensionen und staatlich geförderter Pensionsvorsorge (je 13 Prozent) ist gesunken.

Gold ist derzeit für 17 Prozent der Befragten interessant. Das ist zwar doppelt so viel wie vor der Krise, aber doch weniger als in den vergangenen Jahren (Spitzenwert 2012 mit 26 Prozent). Aktien und Investmentfonds genießen bei Österreichern traditionell weniger Vertrauen, sie kommen derzeit auf elf bzw. neun Prozent Zustimmung.

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