So, 17. Dezember 2017

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03.03.2015 17:20

Körpersprachefehler, die Ihnen im Job schaden

Die richtige Körpersprache ist in den meisten Bereichen unseres Alltags wichtig. Gerade im Job macht sie jedoch nicht selten den Unterschied zwischen Erfolg und Misserfolg aus. Welche Fehler Sie vermeiden sollten, erfahren Sie hier.

1. Falsche Haltung
Hängende Schultern, überkreuzte Beine, fehlende Körperspannung – das genügt bereits, um passiv, schüchtern und demotiviert zu wirken. Man traut demjenigen, der diese Haltung einnimmt, automatisch weniger zu, auch wenn dazu kein Grund besteht. Speziell überkreuzte Beine im Stehen wirken ängstlich und devot und suggerieren nicht, dass man demjenigen eine verantwortungsvolle Aufgabe beruhigt anvertrauen oder sich auf getätigte Aussagen verlassen kann. Aber auch das Gegenteil, ein zu breiter Fußstand, sollte vermieden werden: Denn das wirkt dominant und überheblich und kann beim Gegenüber aggressives Verhalten provozieren. Am besten ist daher der Mittelweg: Beine hüftbreit fest am Boden verankert, Knie nicht ganz durchgestreckt – das zeugt von einer gesunden Erdung und suggeriert Zuverlässigkeit.

Ebenso sollte man vermeiden, ständig einen Sicherheitsgegenstand zu suchen: eine Wand, gegen die man sich lehnen kann, einen Tisch, auf dem man sich abstützen kann – denn auch das transportiert Unsicherheit. Besser ist eine ausreichend gespannte, aufrechte Haltung, die Offenheit signalisiert. Schultern zurücknehmen und die Hände immer etwa in Nabelhöhe behalten, damit man als selbstbewusst wahrgenommen wird.

2. Augenkontakt
Vielen Menschen tendieren dazu, ihr Gegenüber nicht direkt anzusehen, sondern im Raum umherzublicken oder mit ihren Notizen zu sprechen. Das wirkt unsicher und desinteressiert, da man das Gegenüber nicht durch seinen Blick in seinen Bann ziehen kann. Man sollte dem Gesprächspartner immer wieder für etwa zwei Sekunden bewusst in die Augen blicken. Nicht länger, denn Blickkontakt von mehr als etwa vier bis fünf Sekunden wird schon als unangenehm empfunden. Lassen Sie dann Ihre Augen wieder in die natürliche Denkrichtung abschweifen, bevor Sie Ihr Gegenüber erneut ansehen.

Haben Sie ein Publikum von mehreren Personen vor sich, lassen Sie Ihren Blick ebenso bei jeder Person etwa zwei Sekunden verweilen. Springen Sie dabei abwechselnd von einer Hälfte des Publikums in die andere, um niemanden zu verlieren. Bei größeren Auditorien hilft es, mit dem Blick abwechselnd ein M und ein W abzutasten, da Sie damit nahezu alle Zuhörer abdecken können.

3. Die Sache mit den Händen
Die falsche Handhaltung kann unbewusst vieles transportieren: In die Seiten gestemmte Hände wirken angriffslustig, hängende Arme sind dagegen passiv. Wer zu viel gestikuliert, erzeugt Unruhe. Wer mit seinen Fingern herumspielt oder auf dem Tisch trommelt, bringt Nervosität zum Ausdruck. Besser ist es, die Hände entspannt auf Bauchnabelhöhe zu halten und von dort ausgehend kontrollierte Gestik auszuführen. Braucht manchmal Übung und Selbstbeherrschung, führt aber garantiert zum gewünschten Effekt, professionell wahrgenommen zu werden.

4. Bewaffnet?
Auch mit Stiften in der Hand sollte man vorsichtig sein: Nervöses Klicken mit dem Kugelschreiber oder Gestikulieren mit dem Stift zeugen von Anspannung oder Aggression, was sich auf das Gegenüber nur allzu leicht überträgt. Auch unruhiges Drehen an Ringen oder der Armbanduhr sowie manisches Checken des Smartphones sollten unterlassen werden. Meist sind das nur Ersatzverhaltensweisen, um die eigene Anspannung in den Griff zu bekommen. Man verliert dabei allerdings seinen Gesprächspartner aus den Augen und kommt nicht mehr an.

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