Fr, 24. November 2017

In Fluss gesprungen?

22.11.2014 12:51

Groß angelegte Suchaktion nach junger Frau in Mur

Eine groß angelegte Suchaktion in der Mur hält seit den frühen Morgenstunden die Grazer Einsatzkräfte in Atem: Eine junge Frau soll, nachdem ihr Freund sich von ihr getrennt hat, in den Fluss gesprungen sein. Die Polizei kann derzeit aber Fremdverschulden noch nicht ausschließen. Die Suche läuft auf Hochtouren.

Gegen 3 Uhr kam ein 23-jähriger Mann auf eine Grazer Polizeistation und meldete, dass seine Freundin in die Mur gesprungen sei. Kurz zuvor habe er auf einer Parkbank nahe dem Fluss die seit drei Jahren bestehende Beziehung zu der 21-Jährigen beendet. Die junge Frau sei daraufhin aufgesprungen und habe sich mit den Worten "Bye, bye" in die Mur gestürzt.

Umgehend wurde eine groß angelegte Suchaktion mit einem Schlauchboot, einem Taucherfahrzeug, einem Jetboot und zwei Zillen gestartet. Der Einsatz musste jedoch aufgrund schlechter Lichtverhältnisse nach rund einer Stunde abgebrochen werden.

60 Einsatzkräfte an Suche beteiligt
In der Früh wurde die Suche dann wieder aufgenommen und sogleich ausgeweitet. Ein Polizeihubschrauber, mehrere Feuerwehren, die Wasserrettung sowie mehrere Suchtrupps am Böschungsrand sind im Einsatz. Insgesamt sind 60 Einsatzkräfte an der Suche beteiligt - bislang jedoch erfolglos. "Trotz intensiver Bemühungen konnte die Person noch nicht gefunden werden. Der Suchradius verläuft von der Kalvarienbergbrücke bis zur Wehranlage in Gössendorf", so Einsatzleiter Karl Graßberger.

Fremdverschulden nicht ausgeschlossen
Da ein Fremdverschulden nicht vollkommen ausgeschlossen werden kann, hat das Landeskriminalamt die Ermittlungen aufgenommen. Die Angehörigen der 21-Jährigen werden vom Kriseninterventionsteam des Landes Steiermark betreut.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden