Mi, 13. Dezember 2017

13 Verdächtige

26.07.2013 12:34

Jugendbande nach 350 Straftaten in Linz ausgehoben

Die Linzer Polizei hat eine Jugendbande ausgeforscht, der insgesamt um die 350 Straftaten zur Last gelegt werden. Die 13 Verdächtigen im Alter von 15 bis 19 Jahren sollen Überfälle, Einbrüche und Diebstähle verübt und auch einige Körperverletzungsdelikte am Kerbholz haben. Der Schaden beläuft sich auf mehrere Zehntausend Euro.

Die den Bandenmitgliedern vorgeworfenen Straftaten reichen bis September des Jahres 2012 zurück. Neben drei Raubüberfällen auf Passanten gestanden die Verdächtigen in den Vernehmungen rund 200 Einbruchdiebstähle und Diebstähle, vorwiegend in Schulen und Sportanlagen in Linz, aber auch in Wels, im Bezirk Linz-Land und in Wiener Neustadt. Die mutmaßlichen Täter hatten es auf Geldbörsen, elektronische Geräte wie Mobiltelefone und Laptops sowie Schmuck und Kleidungsstücke abgesehen. Außerdem sollen sie in Linz etwa 150 Fahrräder geklaut haben.

Neun Teenager in U-Haft
Auf die Spur der Bande kam die Polizei bei Ermittlungen nach einer zuletzt massiven Häufung von Einbrüchen in Schulen und Sportanlagen im Linzer Stadtgebiet. Zwei der Verdächtigen wurden kurz nach einer derartigen Straftat geschnappt. Danach wurden weitere elf Mittäter ausgeforscht. Neun der 13 Teenager dürften für einen Großteil der Straftaten verantwortlich zeichnen, sie wurden festgenommen und befinden sich derzeit in Untersuchungshaft.

15-Jähriger auf der Flucht von Cobra gestellt
Einer der Verdächtigen wollte sich in die Türkei absetzen. Doch Beamte des Einsatzkommandos Cobra konnte ihn auf der Flucht in Vorarlberg festnehmen. Der 15-Jährige steht in dringendem Verdacht, Anfang Juni in Linz eine schwere Körperverletzung begangen zu haben.

Er war auf seine Mutter losgegangen. Ein zufällig vorbeikommender couragierter 24-jähriger Linzer wollte der Frau zu Hilfe kommen. Daraufhin wurde auch er von dem Jugendlichen attackiert und dabei verletzt.

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