So, 17. Dezember 2017

218 Millionen Dollar

19.04.2012 08:12

USA: Seniorenpaar erhält Gewinn aus Weltrekord-Jackpot

Ein Pensionistenpaar aus dem US-Bundesstaat Illinois ist am Mittwoch als einer der Gewinner des Ende März geknackten Weltrekord-Jackpots vor die Presse getreten. Merle und Patricia Butler berichteten in ihrem Heimatort Red Bud, wie sie ihr Glück zunächst gar nicht fassen konnten. Seine Frau habe mehrere Stunden einfach nur gekichert, erzählte der 65-jährige Senior.

Der auf 656 Millionen Dollar angewachsene Jackpot war Ende März nach 18 Ziehungen geknackt worden. Der Anteil für die Butlers beläuft sich auf 218,6 Millionen Dollar. Ein breites Grinsen zog sich über ihr Gesicht, als ihnen am Mittwoch der Scheck mit der gigantischen Summe überreicht wurde. Nach Abzug der Steuern bleibt dem Paar immerhin noch rund 110 Millionen Dollar.

Andere Gewinner bleiben geheim
Die Butlers sind die einzigen Jackpot-Gewinner, die an die Öffentlichkeit gegangen sind - dazu waren sie nach den Regeln der Lottogesellschaft in Illinois verpflichtet. Ein Gewinner aus dem Bundesstaat Kansas blieb anonym. Auch drei Angestellte von öffentlichen Schulen in Maryland, die als Tippgemeinschaft das große Los zogen, behielten ihr Glück für sich.

"Ich habe mich zu meiner Frau umgedreht und gesagt: 'Wir haben gewonnen'", erinnerte sich Butler an den Abend der goldenen Ziehung. "Sie hat mich komisch angeschaut und ich habe gesagt: 'Nein, wir haben gewonnen'." Am nächsten Morgen hätten sie das Los in einen Banksafe gelegt, anschließend ließen sie sich von Anwälten und Finanzexperten beraten.

"Haben nachgedacht, wie wir investieren"
Butler sagte, er und seine Frau wüssten noch nicht, was sie sich von dem Vermögen alles gönnen würden. "Anstatt darüber nachzudenken, für was wir es ausgeben werden, haben wir über Wege nachgedacht, wie wir es investieren können", sagte der frischgebackene Multimillionär. Ihr Heimatstädtchen wolle das Paar nicht verlassen. "Wir kennen jeden in Red Bud", sagte Butler. "Es ist eine schöne, gemütliche, familienfreundliche Gemeinde." Sobald die finanziellen Dinge geregelt seien, stehe aber eine Urlaubsreise an.

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