Sa, 18. November 2017

100.000 Euro Schaden

24.10.2011 15:21

Immer mehr Opfer von „Skimming“-Attacke in Graz

Die "Skimming"-Attacke auf Bankomat-Nutzer in Graz weitet sich immer mehr aus. War man bisher (siehe Infobox) davon ausgegangen, dass sich dreiste Betrüger durch das Kopieren von Kontodaten und das anschließende Geldabheben von diesen Konten 30.000 Euro ergaunert hatten, spricht man inzwischen von einer Schadenshöhe von rund 100.000 Euro. Bei mittlerweile mehr als 100 Kunden wurden von Jakarta in Indonesien aus Abbuchungen vorgenommen.

Die Unbekannten hatten am 13. Oktober bei einem Bankomaten am Grazer Hauptplatz ein Kartenlesegerät installiert (siehe Bilder der Verdächtigen), um die Bankomat-Daten zu skimmen. Eine Kamera dürfte zudem die Bankkunden beim Eingeben ihrer PIN-Codes gefilmt haben.

Ganoven längst über alle Berge
Alle Personen, die zwischen 6 Uhr und 21 Uhr an dem besagten Bankomaten Geld behoben und die PIN-Eingabe nicht verdeckt durchführten, wurden zu Opfern der dreisten "Skimming"-Bande. Als die Geschädigten die Kontobewegungen bemerkten und die Polizei einschalteten, waren die Ganoven jedoch bereits über alle Berge. Das Lesegerät hatten sie wieder abgebaut und waren dabei auch gefilmt worden.

Ein weiterer Fall, der im oststeirischen Gleisdorf angezeigt wurde, konnte inzwischen ebenfalls der Bankomaten-Manipulation im Zentrum von Graz zugeordnet werden, so der ermittelnde Beamte am Montag. Geklärt wurde inzwischen, dass der Bankomat-Betreiber "PayLife" für den Schaden aufkomme.

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