Do, 23. November 2017

100.000 Euro Schaden

01.06.2011 12:31

Einbrecher-Quartett aus Tschechien beging 17 Einbrüche

Einer tschechischen Einbrecherbande, die in Ober- und Niederösterreich bei 17 Einbrüchen einen Schaden von rund 100.000 Euro angerichtet haben soll, haben heimische Ermittler in Zusammenarbeit mit den Behörden in Tschechien das Handwerk legen können. Erbeutet wurden in Firmen, Geschäften und Golfclubs u.a. Golfausrüstungen, Tresore und Bargeld. Drei Safes wurden von tschechischen Beamten in einem Fischteich bei Netolice sichergestellt (Bilder).

Die vier Männer im Alter von 21, 26, 30 und 33 Jahren dürften seit November 2009 im Wald- und Mühlviertel in Objekte eingebrochen haben. Für drei von ihnen klickten Anfang März nach einem Einbruch in einen Supermarkt in Rainbach im Mühlkreis (Bezirk Freistadt) die Handschellen.

Laut Sicherheitsdirektion Niederösterreich reiste das Quartett für die Einbrüche jeweils vom tschechischen Budweis kommend mit einem Pkw an und flüchteten nach der Tat sofort über einen der kleineren ehemaligen Grenzübergänge. Betroffen waren die Bezirke Freistadt und Rohrbach in Oberösterreich sowie die Bezirke Waidhofen an der Thaya und Gmünd in Niederösterreich.

Festnahme nach Raubüberfall auf Budweiser Postamt
Als vierter mutmaßlicher Täter wurde ein 30-Jähriger bereits im vergangenen November nach einem Raubüberfall auf ein Postamt in Budweis durch die dortige Exekutive festgenommen. Bei einer Hausdurchsuchung fanden die Kriminalisten zahlreiches Diebesgut, das den Einbrüchen in Österreich zugeordnet werden konnte. Der Mann soll an elf der Taten beteiligt gewesen sein. Die Verdächtigen seien aufgrund der "erdrückenden Beweislast" geständig, so die Polizei. Sie befinden sich in Krems bzw. Tschechien in U-Haft.

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