Sa, 26. Mai 2018

Sprachprobleme

28.04.2011 10:35

"No italiano" am See: Hotelpersonal geht nun pauken

"Mamma mia!", denkt sich so mancher Italiener, der seinen Urlaub gerne am Wörthersee verbringt. Denn viele Mitarbeiter in Lokalen und Hotels rund um den See sind der italienischen Sprache nicht mächtig. Immer wieder kommt es zu Verständigungsproblemen. Daher wird das Personal zum Italienisch-Kurs gebeten.

21.000 Italiener haben allein im Vorjahr ihren Urlaub am Wörthersee verbracht. "Sie zählen damit zu den stärksten Gästegruppen", so der Wörthersee-Touristiker Gernot Riedl. Auch zu Ostern wurde rund um den See viel Italienisch gesprochen. Denn viele Italiener genossen die freien Tage am Wörthersee.

"Grundkenntnisse wären wünschenswert"
Doch das Gastronomie-Personal kann mit dieser Entwicklung nicht immer mithalten. "Sie können kein Italienisch. Dabei wären Grundkenntnisse natürlich schon wünschenswert", so Riedl. Schließlich soll ein Gast nach der Bestellung eines "caffe freddo" (kalter Kaffee) nicht gar heißen Kaffee serviert bekommen.

25 Mitarbeiter aus Gastronomie und Hotellerie werden nun – freiwillig – bei einem Crashkurs Italienisch pauken. Riedl: "Wir freuen uns über die Bereitschaft der Mitarbeiter. Wir sehen das als Investition in die Qualität der Gästebetreuung."

von Christian Rosenzopf, Kärntner Krone

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Aktuelle Schlagzeilen

Für den Newsletter anmelden