So, 19. November 2017

Von oben herab

20.11.2010 18:00

Luftbilder zeigen unser schönes Land ob der Enns

Objekt im Fadenkreuz, Volltreffer... Das Kommando Luftaufklärung unseres Bundesheeres hat vom Himmel auf die schönsten Sehenswürdigkeiten unseres Landes, auf landschaftsprägende Bauwerke und Strom erzeugende Kraftwerke geschossen – Gottlob nur mit der Kamera!

Dass die Fotografen der Luftaufklärung zu den besten ihres Faches in Europa zählen, dokumentieren ihre außergewöhnlichen Aufnahmen (siehe Infobox). Geschossen mit Reihenmess- und Spiegelreflexkameras aus dem Mehrzweckflugzeug Pilatus PC6 (Bild) und Hubschraubern aus einer Höhe von 200 bis 400 Metern. "Unsere Männer zeichnet das Auge eines Falken aus – und sie haben beim Überfliegen in der Gunst des richtigen Augenblicks den Finger am Auslöser", betonen Kommandant Brigadier Andreas Putz und Oberstleutnant Matthäus Trigler.

Fotografiert wird bis zu einer Flughöhe von 8.000 Meter, wobei ab 4.000 Meter Sauerstoff verwendet werden muss. Drei Jahre nimmt die Spezialausbildung in Anspruch, die mit der Meisterprüfung in der Fotografie abschließt. "Man sieht so viel aus der Luft, was man vom Boden nicht sehen kann", schwärmen Luftaufklärer und Staffelpiloten – darunter übrigens auch zwei Frauen.

Ausstellung zeigt schönsten Bilder des Landes
Ob das Schloss Orth im Traunsee, der Ennser Stadtturm, das Voest-Gelände und Lentos in Linz oder das Sonnenkraftwerk der Energie AG in Eberstalzell: Wie wunderschön unser Oberösterreich auch aus dem Blickwinkel der Vogelperspektive ist, zeigen die 60 Bilder der Ausstellung "Energie Air 2010", die noch bis 20. Dezember im Foyer das Power-Towers der Energie AG in Linz bei freiem Eintritt bestaunt werden kann.

Die "schönsten Gemälde unseres Landes", so Brigadier Andreas Putz als Kommandant des Kommandos Luftunterstützung, "sind unser Dank an die Energie AG und den Kameraden Generaldirektor Leo Windtner für eine langjährige Partnerschaft".

von Max Stöger (OÖ Krone) und ooe.krone.at

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