Sa, 16. Dezember 2017

Plus 23 Prozent

26.08.2010 11:20

Schulbeginn bringt Handel 37 Mio. Euro Umsatzplus

Des einen Freud, des anderen Leid: Während für rund 230.000 Wiener Schüler bald wieder der Ernst des Lebens in Form des Starts ins neue Schuljahr ansteht, freut sich der Handel über klingelnde Kassen. So erwarten sich die Unternehmen 37 Millionen Euro Zusatzumsatz - ein Plus von 23 Prozent im Vergleich zu 2009.

Laut einer aktuellen Umfrage im Auftrag der Wirtschaftskammer planen mit 44 Prozent auch deutlich mehr Wiener als im Vorjahr (39 Prozent), in Papier-, Büro- und Schreibwaren zu investieren.

"Muttertag und Valentinstag bereits überholt"
"Der Beginn des Schul- und Studienjahres gewinnt für die Wiener Händler immer mehr an Bedeutung und hat den traditionell umsatzstarken Muttertag und den Valentinstag bereits überholt", freute sich Kammerpräsidentin Brigitte Jank am Donnerstag in einer Aussendung. Die geplanten Ausgaben pro Person von 63 Euro liegen ebenfalls über jenen des Jahres 2009, als im Schnitt 58 Euro zu Buche schlugen.

Diese Beträge fließen in Schreibgeräte, die bei 71 Prozent auf der Einkaufsliste stehen, in Mappen (65 Prozent), in Blöcke (64 Prozent) und in Schulhefte (54 Prozent). Abgeschlagen dagegen Malutensilien, die nur von 28 Prozent gekauft werden, Scheren, für die sich 17 Prozent erwärmen können und Schultaschen, die gar nur von 1 Prozent erworben werden. Die meisten Einkäufe werden für Uni oder Fachhochschule getätigt (40 Prozent). Auf die Gymnasium-Ober- und Unterstufe entfallen je 20 Prozent, auf die Volksschule 17 Prozent.

Stadt investiert 4,4 Millionen Euro
Ein Teil der Handelsumsätze sind dabei dem städtischen Budget geschuldet. Insgesamt investiere die Stadt 4,4 Millionen Euro in Unterrichtsmaterialien der Wiener Pflichtschulen, teilte Bildungsstadtrat Christian Oxonitsch (SPÖ) am Donnerstag mit: "Damit werden vor allem die Eltern finanziell entlastet." Entweder werden die Materialien von den Schulen zentral angefordert, oder nach den Wünschen der Lehrer im Einvernehmen mit den Elternvertretern selbst beschafft. So entlaste man Eltern von Volksschulkindern um durchschnittlich 33 Euro, bei Hauptschulkindern seien es 47 Euro, an Sonderschulen 44 Euro und an Polytechnischen Schulen 70 Euro.

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