Mi, 22. November 2017

Für tot erklärt

11.06.2010 11:10

Hoax: Russell Crowe angeblich in Kitzbühel getötet

Aufregung um eine Meldung, wonach Hollywood-Star Russell Crowe ausgerechnet in Kitzbühel bei Dreharbeiten ums Leben gekommen sein soll. Ein US-Radiosender hatte am Donnerstag verbreitet, der "Robin Hood"-Star sei in dem Tiroler Ort aus 15 Metern Höhe von einem Berg gestürzt. "Ich weiß zwar nicht, wie ich dort hingekommen bin, aber die Medien haben immer recht. Goodbye", hat der für seinen Humor bekannte Crowe die Meldung inzwischen via Twitter widerlegt.

Es war ein richtiger Schock für die vielen Fans des australischen Schauspielers, als der Sender "Z100" über den Äther verbreitet hatte, der Star wäre in Österreich tödlich verunglückt. In Minutenschnelle hatte sich der Hoax, wie Falschmeldungen im Internet genannt werden, über Foren und Blogs weltweit im Internet verbreitet.

Die Sprecherin des 46-jährigen Schauspielers gab dann aber Entwarnung und erklärte gegenüber US-Medien, dass es dem Schauspieler gut gehe und Gerüchte um seinen Tod nicht wahr seien. Am Freitag hat sich Crowe selbst zu Wort gemeldet und auf Twitter gepostet, dass er noch lebe (Link siehe Infobox).

Wie ausgerechnet Österreich zum Todesort des Schauspielers avanciert ist, ist unklar. Das Kitzbüheler Tourismusamt hat gegenüber krone.at lediglich bestätigen können, dass derzeit zwar tatsächlich Dreharbeiten, aber für neue Folgen für die ORF-Krimiserie "Soko Kitzbühel", stattfinden.

Es passiert immer wieder, dass sich falsche Todesmeldungen über Stars über elektronische Medien verselbstständigen. Mit der Tatsache, bei bester Gesundheit für tot erklärt zu werden, hatten sich unter anderem bereits auch Natalie Portman, George Clooney oder Jeff Goldblum herumschlagen müssen.

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